Ein intellektueller Tausendsassa schreibt sein 'großes' erstes Buch
Die Geschichte beginnt, mit einer interessanten Handlung und zwei Menschen, die sich gefunden haben, um auf eine Mission zu gehen. Franzisca Denk bekommt Krankheiten, nur allein, weil sie davon liest. Eine perfekte neu kreierte Sprache, die allen nur gut tut, das soll es deshalb sein und Otto Mandl, ein anerkannter Mathematiker, will sich mit ihr auf den Weg machen, diese zu schaffen. Das hat schon eine gewisse Faszination und es ist ziemlich spannend, was aus diesem Ansatz für eine Geschichte entsteht. Und es wird tatsächlich kreativ. Der Autor schüttet sein Füllhorn an unendlicher Belesenheit und Bildung über seine Leser aus und lässt es geschehen, das wilde Ausleben, was Sprache so alles kann. Das ist erst einmal ziemlich prickelnd und man lässt sich gerne mitnehmen auf diesen Trip. Grenzen sehr weit zu ziehen, sich ihrer gar zu entledigen, im Namen der Literatur, als Kunst, gerne doch. Denn das Besondere, eigentlich gibt es zu wenig davon.
Und man versucht lange mitzuhalten, das Überdehnte zu überlesen, den Spaß zu sehen, wo es nur geht. Aber irgendwann ist es einfach zu viel und geht ins Abstruse über, ohne noch wirklich den Zusammenhang bzw. einen irgendwie gearteten Sinn erkennen so lassen.
Dieses Buch, es funktioniert nicht in Bewertungskategorien. Und ich will ihm nichts Schlechtes und wünsche ihm nur Gutes dabei, begeisterte Leser zu finden, die unermüdlich genug sind, dies hier zusammen mit dem Autor in vollem Umfang durchzuziehen.
Aber wenn einem die Puste schon vorher ein bisschen ausgeht, kann durchaus passieren, kein Problem. Mir ging es genauso.
Trotzdem ein toller Kreativer auf neuen Pfaden. Was immer als nächstes kommt, ich bin gespannt darauf und lasse mich gerne wieder mitnehmen, wohin ihn seine Kunst dann auch trägt.
Und man versucht lange mitzuhalten, das Überdehnte zu überlesen, den Spaß zu sehen, wo es nur geht. Aber irgendwann ist es einfach zu viel und geht ins Abstruse über, ohne noch wirklich den Zusammenhang bzw. einen irgendwie gearteten Sinn erkennen so lassen.
Dieses Buch, es funktioniert nicht in Bewertungskategorien. Und ich will ihm nichts Schlechtes und wünsche ihm nur Gutes dabei, begeisterte Leser zu finden, die unermüdlich genug sind, dies hier zusammen mit dem Autor in vollem Umfang durchzuziehen.
Aber wenn einem die Puste schon vorher ein bisschen ausgeht, kann durchaus passieren, kein Problem. Mir ging es genauso.
Trotzdem ein toller Kreativer auf neuen Pfaden. Was immer als nächstes kommt, ich bin gespannt darauf und lasse mich gerne wieder mitnehmen, wohin ihn seine Kunst dann auch trägt.