Ideenfeuerwerk
Nachdem ich erst vor Kurzem Content von Elias Hirschl gelesen hatte, war meine Erwartung an sein neues Buch Schleifen entsprechend hoch – und der im Klappentext angekündigte Plot klang ohnehin vielversprechend. Und was soll ich sagen: Das Buch hat mich so gepackt, dass ich es beinahe in einem Sitz verschlungen habe.
Der rote Faden - oder besser die rote Möbiusschleife - des Romans sind die Figuren Otto Mandl und, noch stärker, Franziska Denk. Ihre Geschichte(n) verfolgen wir vom Wien der 1930er-Jahre bis ins Jahr 2026. Und eigentlich geht es im Text um Sprache und Mathematik und deren Verbindung. So finden sich im Buch sehr viele sprachliche Ideen, die jeweils für sich genommen schon jeweils für eigene Bücher reichen könnten.
Durch diese Fülle an Ideen und sprachlichen Feinheiten, die sich im Buch auch immer wieder selbst referenzieren, wird man von den Ideen selbst wie in einer Schleife immer wieder eingeholt und überholt. Die erzählten Biografien und Ereignisse sind eng mit unserer reale Welt und der tatsächlichen Geschichte verwoben, sodass die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt - bis es zu absurd wird und man in die Fiktion zurückfällt. Wittgenstein, Gödel, Kafka sind eingebettet in diesem Kosmos aus sprachlichen Ideen. Am Ende ist alles schon so absurd, dass es einem als Leser normal erscheint, dass Außerirdische landen und mit Steckrüben kommunizieren.
Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, so sehr hat es mich gefesselt und unterhalten. Große Empfehlung.
Der rote Faden - oder besser die rote Möbiusschleife - des Romans sind die Figuren Otto Mandl und, noch stärker, Franziska Denk. Ihre Geschichte(n) verfolgen wir vom Wien der 1930er-Jahre bis ins Jahr 2026. Und eigentlich geht es im Text um Sprache und Mathematik und deren Verbindung. So finden sich im Buch sehr viele sprachliche Ideen, die jeweils für sich genommen schon jeweils für eigene Bücher reichen könnten.
Durch diese Fülle an Ideen und sprachlichen Feinheiten, die sich im Buch auch immer wieder selbst referenzieren, wird man von den Ideen selbst wie in einer Schleife immer wieder eingeholt und überholt. Die erzählten Biografien und Ereignisse sind eng mit unserer reale Welt und der tatsächlichen Geschichte verwoben, sodass die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt - bis es zu absurd wird und man in die Fiktion zurückfällt. Wittgenstein, Gödel, Kafka sind eingebettet in diesem Kosmos aus sprachlichen Ideen. Am Ende ist alles schon so absurd, dass es einem als Leser normal erscheint, dass Außerirdische landen und mit Steckrüben kommunizieren.
Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, so sehr hat es mich gefesselt und unterhalten. Große Empfehlung.