Interessant
In dem Buch "Schleifen" von Elias Hirschl steht Franziska Denk im Zentrum, die in der intellektuellen Welt des Wiener Kreises aufwächst. Sie hat eine bizarre Eigenheit: Jedes Krankheitssymptom, über das sie liest, manifestiert sich sofort in ihrem Körper. Ihr Rettungsanker ist der Mathematiker Otto Mandl. Gemeinsam begeben sie sich auf eine fast schon obsessive Suche nach einer perfekten Sprache, die frei von Missverständnissen und vielleicht sogar heilend ist...
Der Autor nimmt alles auseinander – von Influencer-Jargon bis hin zu hochtrabender Philosophie. Er zeigt, wie sehr Sprache uns kontrolliert, anstatt dass wir sie kontrollieren. Man spürt das intellektuelle Wien, aber durch einen Zerrspiegel betrachtet. Es ist klug, lustig und oft angenehm böse.
Es ist ein Buch, das einen zum Nachdenken zwingt, ohne dabei trocken zu sein. Es ist sperrig, es ist originell und es ist verdammt schlau.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es nicht jedermanns Sache sein wird, was auch teilweise bei mir der Fall ist.
Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.
Der Autor nimmt alles auseinander – von Influencer-Jargon bis hin zu hochtrabender Philosophie. Er zeigt, wie sehr Sprache uns kontrolliert, anstatt dass wir sie kontrollieren. Man spürt das intellektuelle Wien, aber durch einen Zerrspiegel betrachtet. Es ist klug, lustig und oft angenehm böse.
Es ist ein Buch, das einen zum Nachdenken zwingt, ohne dabei trocken zu sein. Es ist sperrig, es ist originell und es ist verdammt schlau.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es nicht jedermanns Sache sein wird, was auch teilweise bei mir der Fall ist.
Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.