Leider nicht meins

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sassenach123 Avatar

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„Schleifen " von Elias Hirschl ist wohl einer der wenigen Romane bei denen ich am Ende das Gefühl hatte, dass mir das meiste verborgen geblieben ist. Grundsätzlich hat man dies ja öfter mal, weil die Interessen bei einem selbst in e8ne andere Richtung gehen usw. Aber hier schreibt der Autor nicht nur von wissenschaftlichen Dingen von denen ich nur wenig Ahnung habe, er bedient sich auch einer sehr speziellen Art und Weise des Erzählen. Um ehrlich zu sein schwirrte mir manchmal schon der Kopf, wenn ich alle Möglichkeiten die der Text sich dem Leser bietet einmal durchgespielt habe.
Die zugrunde liegende Handlung über Franziska Denk und Otto ist zwar sehr interessant, sie war es auch warum ich mich überhaupt für das Buch interessiert habe, aber es war mir einfach zu anstrengend am Ball zu bleiben. Es wird sicher Liebhaber solcher komplexer Werke mit verschiedenen Deutungsebenen geben, für mich war es ein Experiment, dass leider fehlgeschlagen ist.