Mich hat er verloren
Elias Hirschl beginnt seinen Roman in der Kindheit von Franziska Denk, die alle Krankheiten bekommt von denen sie hört oder liest. Sie heilt das Phänomen zeitweise selbst mittles Desensibilisierung durch andere (nahezu ausgestorbene) Sprachen. Wir begleiten sie zu Beginn des Romans mit ihren Eltern in einer tragischen Lebensgeschichte bis sie auf Otto Mandl trifft. Mit ihm will sie eine gemeinsame Sprache für Menschen entwickeln und diese Bewegung wächst und verselbstständigt sich.
Hirschl entwickelt dabei eine Unmenge kreativer Ideen und sprachlicher Raffinessen. Gleichzeitig bleiben diese entweder oberflächlich oder werden zu lange ausgespielt. Im Verlauf hat er mich mit seinen Ideen immer mal wieder kurzzeitig für die Geschichte gewonnen und dann doch schnell wieder verloren.
Mir fehlt im Roman eine stringente Handlung. Selbst die beiden Hauptakteur*innen verlieren wir immer wieder aus dem Auge. Es sei denn man versteht die Bewegungen (Nonverbalist*innen, Wodot) als Hauptakteure. Doch spätestens bei Wodot hat mich Hirschl leider endgültig verloren.
Das ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass ich eine grundsätzlich falsche Vorstellung von dem Buch hatte. Sicherlich gibt es Lesende, die sich von all den Ideen und der Kreativität Hirschls angesprochen und unterhalten fühlen. Ich war es leider nicht.
Hirschl entwickelt dabei eine Unmenge kreativer Ideen und sprachlicher Raffinessen. Gleichzeitig bleiben diese entweder oberflächlich oder werden zu lange ausgespielt. Im Verlauf hat er mich mit seinen Ideen immer mal wieder kurzzeitig für die Geschichte gewonnen und dann doch schnell wieder verloren.
Mir fehlt im Roman eine stringente Handlung. Selbst die beiden Hauptakteur*innen verlieren wir immer wieder aus dem Auge. Es sei denn man versteht die Bewegungen (Nonverbalist*innen, Wodot) als Hauptakteure. Doch spätestens bei Wodot hat mich Hirschl leider endgültig verloren.
Das ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass ich eine grundsätzlich falsche Vorstellung von dem Buch hatte. Sicherlich gibt es Lesende, die sich von all den Ideen und der Kreativität Hirschls angesprochen und unterhalten fühlen. Ich war es leider nicht.