Raffiniert
„Schleifen“ hat mich auf eine Weise überrascht, die ich so nicht erwartet hätte. Der Roman wirkt nicht laut, nicht aufdringlich, sondern entfaltet seine Kraft genau dort, wo man es am wenigsten vermutet: in den feinen Übergängen zwischen Wissenschaft, Erinnerung und persönlicher Wahrheit. Die Sprache in ihrer ganzen wahnsinigen Vielfalt bildet ein sehr zentrales Element des Romans.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie die wissenschaftliche Arbeit von Franziskas Eltern nicht nur als Hintergrund dient, sondern als treibende Kraft der gesamten Erzählung. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Forschung wie ein unsichtbarer Faden durch die Kapitel zieht — mal straff gespannt, mal locker, aber immer präsent.
Auch die historische Zeitschiene hat mich abgeholt. Sie ist nicht bloß Kulisse, sondern ein Resonanzraum, der die Figuren formt und ihre Entscheidungen verständlich macht. Ich mochte, wie der Roman zwischen den Zeiten pendelt, ohne jemals die Orientierung zu verlieren. Man ist teilweise gefangen zwischhen Realität und Absurdität.
Der Titel „Schleifen“ ist dabei mehr als nur ein hübsches Bild. Für mich steht er für Denkbewegungen, Wiederholungen, Muster — und genau das spiegelt sich im Aufbau des Romans wider. Es ist ein Buch, das sich nicht linear lesen lässt, sondern sich in Kreisen nähert, bis man irgendwann merkt, dass man mitten im Kern angekommen ist.
Unterm Strich ist „Schleifen“ für mich ein Roman, der sich nicht anbiedert, sondern fordert — und gerade deshalb so nachhaltig wirkt. Raffiniert erzählt, klug komponiert und emotional überraschend. Ein Buch, das bleibt.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie die wissenschaftliche Arbeit von Franziskas Eltern nicht nur als Hintergrund dient, sondern als treibende Kraft der gesamten Erzählung. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Forschung wie ein unsichtbarer Faden durch die Kapitel zieht — mal straff gespannt, mal locker, aber immer präsent.
Auch die historische Zeitschiene hat mich abgeholt. Sie ist nicht bloß Kulisse, sondern ein Resonanzraum, der die Figuren formt und ihre Entscheidungen verständlich macht. Ich mochte, wie der Roman zwischen den Zeiten pendelt, ohne jemals die Orientierung zu verlieren. Man ist teilweise gefangen zwischhen Realität und Absurdität.
Der Titel „Schleifen“ ist dabei mehr als nur ein hübsches Bild. Für mich steht er für Denkbewegungen, Wiederholungen, Muster — und genau das spiegelt sich im Aufbau des Romans wider. Es ist ein Buch, das sich nicht linear lesen lässt, sondern sich in Kreisen nähert, bis man irgendwann merkt, dass man mitten im Kern angekommen ist.
Unterm Strich ist „Schleifen“ für mich ein Roman, der sich nicht anbiedert, sondern fordert — und gerade deshalb so nachhaltig wirkt. Raffiniert erzählt, klug komponiert und emotional überraschend. Ein Buch, das bleibt.