Schnupfen zu Schnupfen
Für die Eltern der kleinen Franziska Denk ist es nicht leicht, ihr Kind zu schützen. Denn hört ihre Kleine irgendein Krankheitssymptom, bekommt sie es sofort. Ein kleiner Trost ist allein, sie stirbt nicht und die Krankheitszeichen vergehen. Doch natürlich will man sein Kind nicht unnötig leiden lassen. Die Eltern sind Intellektuelle des Wiener Kreises in den 1930er Jahren. Später schaffen es die Eltern mit ihr nach Amerika zu emigrieren. Dort lernt Franziska mühsam, dass ihre Symptome weniger werden, wenn sie sie mit toten Sprachen benennt. Dadurch wird ihr Leben zeitweilig normaler und sie kann mit dem jungen Mathematiker Otto Mandl zunächst per Brief in Kontakt treten.
Zwei besondere und ausgesprochen intelligente junge Menschen schaffen es trotz der Umstände eine Art Beziehung zu führen, die für sie intellektuell anregend ist. Aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln versuchen sie, die Welt zu erkennen und zu formen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges gehen sie nach Europa und besonders Franziska baut einen Kreis auf, dem sie ihre Forschungen nahebringen möchte. Das bleibt in der Fachwelt nicht unentdeckt. Franziska, deren gesundheitliche Probleme wieder stärker hervortreten, zieht sich von der Welt zurück. Damit löst sie noch mehr Diskussionen und Rätselraten als als vorher mit ihren Denkschriften allein.
Der Roman „Schleifen“ steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026 und ist auch für den Österreichischen Buchpreis 2026 nominiert. Nach der Lektüre dieses anspruchsvollen Romans wundert man sich darüber nicht. Durch Besprechungen erst vorsichtig und dann doch neugierig geworden, kann man nun sagen, dass das Werk in Teilen doch sehr lesbar ist, weil es dem Autor gelingt, Sympathien für seine handelnden Personen zu wecken. Je weiter diese sich von der Welt entfernen, desto schwieriger wird es zwar. Aber dennoch bleibt viel Respekt vor dem Text, denn man bekommt den Eindruck, dass zumindest der Autor nicht den Faden verloren hat. Dieser Text bleibt sicher in Erinnerung, auch wenn man selbst nicht behaupten würde, dass man den Sinn entschlüsselt hätte. Denkwürdig.
Zwei besondere und ausgesprochen intelligente junge Menschen schaffen es trotz der Umstände eine Art Beziehung zu führen, die für sie intellektuell anregend ist. Aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln versuchen sie, die Welt zu erkennen und zu formen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges gehen sie nach Europa und besonders Franziska baut einen Kreis auf, dem sie ihre Forschungen nahebringen möchte. Das bleibt in der Fachwelt nicht unentdeckt. Franziska, deren gesundheitliche Probleme wieder stärker hervortreten, zieht sich von der Welt zurück. Damit löst sie noch mehr Diskussionen und Rätselraten als als vorher mit ihren Denkschriften allein.
Der Roman „Schleifen“ steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026 und ist auch für den Österreichischen Buchpreis 2026 nominiert. Nach der Lektüre dieses anspruchsvollen Romans wundert man sich darüber nicht. Durch Besprechungen erst vorsichtig und dann doch neugierig geworden, kann man nun sagen, dass das Werk in Teilen doch sehr lesbar ist, weil es dem Autor gelingt, Sympathien für seine handelnden Personen zu wecken. Je weiter diese sich von der Welt entfernen, desto schwieriger wird es zwar. Aber dennoch bleibt viel Respekt vor dem Text, denn man bekommt den Eindruck, dass zumindest der Autor nicht den Faden verloren hat. Dieser Text bleibt sicher in Erinnerung, auch wenn man selbst nicht behaupten würde, dass man den Sinn entschlüsselt hätte. Denkwürdig.