Spaß am Lesen?
Nachdem ich es geschafft habe, das Buch tatsächlich fertig zu lesen, muss ich sagen: Es ist eine Herausforderung und keine leichte Lektüre. Es richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe, die bereit ist, sich durch komplexe und teilweise schwer verständliche Passagen zu kämpfen. Besonders die erste Hälfte des Buches war für mich persönlich kaum nachvollziehbar. Die Geschichten schienen völlig unzusammenhängend und höchst kompliziert. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Werk für mich ein wenig Gestalt an (die Geschichte von Jim Blum und die Medikamente beispielsweise waren verständlich dargestellt - jedoch überhaupt nicht zum Thema passend). Die Handlung von Franziska Denk über ihre Heilung von der Krankheit, welche durch Worte ausgelöst wird, kommt so gut wie gar nicht vor. Und dies war eigentlich das, was mich an dem Buch angesprochen hat.
Tatsächlich liest sich "Schleifen" eher wie eine Aneinanderreihung von Geschichten, die kaum bis gar nichts miteinander zu tun haben. Dies erinnert an wenig an ein Sachbuch oder Internetartikel. Ich weiß auch mittlerweile gar nicht, ob es Franziska Denk und die anderen Personen (oder so ähnliche) in der Realität gab oder nicht. Anfangs ging ich von einer ausgedachten Geschichte aus. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich gar nicht so recht, ob da nicht auch Realität steckt, da es so detailliert beschrieben ist.
Dennoch muss man dem Autor zugutehalten, dass viel Arbeit in diesem Buch steckt. Die umfangreiche Recherche zu den verschiedenen Themen ist deutlich spürbar. Der Autor hat sich zweifellos tief in die Materie eingearbeitet.
Leider konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln. Ich hatte mehr von der Erzählung erwartet, die der Klappentext suggeriert. Vor allem den Satz "Ein Roman, der richtig Spaß macht beim Lesen" kann ich definitiv nicht bestätigen. Insgesamt würde ich das Buch eher denjenigen empfehlen, die sich für tiefgehende philosophische Fragestellungen rund um die Sprache interessieren und die Bereitschaft mitbringen, sich auf ein schwierieges, teils unklare Werk einzulassen. Wer jedoch eine klare und fesselnde Erzählung erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht werden.
Tatsächlich liest sich "Schleifen" eher wie eine Aneinanderreihung von Geschichten, die kaum bis gar nichts miteinander zu tun haben. Dies erinnert an wenig an ein Sachbuch oder Internetartikel. Ich weiß auch mittlerweile gar nicht, ob es Franziska Denk und die anderen Personen (oder so ähnliche) in der Realität gab oder nicht. Anfangs ging ich von einer ausgedachten Geschichte aus. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich gar nicht so recht, ob da nicht auch Realität steckt, da es so detailliert beschrieben ist.
Dennoch muss man dem Autor zugutehalten, dass viel Arbeit in diesem Buch steckt. Die umfangreiche Recherche zu den verschiedenen Themen ist deutlich spürbar. Der Autor hat sich zweifellos tief in die Materie eingearbeitet.
Leider konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln. Ich hatte mehr von der Erzählung erwartet, die der Klappentext suggeriert. Vor allem den Satz "Ein Roman, der richtig Spaß macht beim Lesen" kann ich definitiv nicht bestätigen. Insgesamt würde ich das Buch eher denjenigen empfehlen, die sich für tiefgehende philosophische Fragestellungen rund um die Sprache interessieren und die Bereitschaft mitbringen, sich auf ein schwierieges, teils unklare Werk einzulassen. Wer jedoch eine klare und fesselnde Erzählung erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht werden.