Uff! Nicht, was ich erwartet hatte!
Ich bin mit viel Vorfreude in das Buch gestartet, weil mich Thema und Klappentext sofort abgeholt haben. Gerade der wissenschaftliche, mathematische Ansatz hat mich echt neugierig gemacht und mich ein bisschen an Babel von R. F. Kuang erinnert, also an einen Roman, der komplexe Theorie mit Handlung verbindet. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen.
Stattdessen wirkt der Einstieg schnell seltsam und zunehmend chaotisch. Die Handlung fühlt sich nicht geführt an, sondern willkürlich. Immer wieder tauchen scheinbar zusammenhangslose Informationen, Randnotizen und Abschweifungen auf, bei denen ich nicht einmal sicher bin, ob sie komisch oder bedeutungsvoll sein sollen. Vieles wirkt eher beliebig als bewusst komponiert.
Besonders irritierend ist die Konstruktion: ständige Perspektivwechsel, Zeitsprünge und Szenenbrüche, teilweise im gleichen Absatz. Ein Kapitel springt fast Satz für Satz zwischen zwei Ebenen hin und her, etwa zwischen den fragmentierten Gedanken einer Figur über eine wissenschaftliche Theorie und dem Alltag an einer Universität, wo Briefe mit mathematischen Ideen sortiert werden. Statt Spannung entsteht eher Verwirrung. Dazu kommen lange, teils seitenlange Fußnoten und essayartige Exkurse, zum Beispiel Abschweifungen über Musikkritik oder abstruse Vergleiche, die für mich weder humorvoll noch erkenntnisreich sind. Das bremst den Lesefluss enorm und lässt einen ständig fragen, wozu das alles dient.
Was als intellektuell und experimentell gedacht ist, fühlte sich für mich eher überladen und zerfasert an. Der Roman verliert sich in Formspielereien, ohne genug Halt oder emotionale Anknüpfungspunkte zu geben. Während vergleichbare experimentelle Texte wie "Air" von Christian Kracht für mich zumindest einen inneren Zusammenhang hatten, wirkt dieser hier zunehmend konfus.
Nach rund 100 Seiten überwiegt deshalb Frust statt Neugier. Das Buch hat sein großes Potenzial nicht eingelöst und ich habe es dann leider abgebrochen, weil das Lesen schlicht keinen Spaß mehr machte.
Stattdessen wirkt der Einstieg schnell seltsam und zunehmend chaotisch. Die Handlung fühlt sich nicht geführt an, sondern willkürlich. Immer wieder tauchen scheinbar zusammenhangslose Informationen, Randnotizen und Abschweifungen auf, bei denen ich nicht einmal sicher bin, ob sie komisch oder bedeutungsvoll sein sollen. Vieles wirkt eher beliebig als bewusst komponiert.
Besonders irritierend ist die Konstruktion: ständige Perspektivwechsel, Zeitsprünge und Szenenbrüche, teilweise im gleichen Absatz. Ein Kapitel springt fast Satz für Satz zwischen zwei Ebenen hin und her, etwa zwischen den fragmentierten Gedanken einer Figur über eine wissenschaftliche Theorie und dem Alltag an einer Universität, wo Briefe mit mathematischen Ideen sortiert werden. Statt Spannung entsteht eher Verwirrung. Dazu kommen lange, teils seitenlange Fußnoten und essayartige Exkurse, zum Beispiel Abschweifungen über Musikkritik oder abstruse Vergleiche, die für mich weder humorvoll noch erkenntnisreich sind. Das bremst den Lesefluss enorm und lässt einen ständig fragen, wozu das alles dient.
Was als intellektuell und experimentell gedacht ist, fühlte sich für mich eher überladen und zerfasert an. Der Roman verliert sich in Formspielereien, ohne genug Halt oder emotionale Anknüpfungspunkte zu geben. Während vergleichbare experimentelle Texte wie "Air" von Christian Kracht für mich zumindest einen inneren Zusammenhang hatten, wirkt dieser hier zunehmend konfus.
Nach rund 100 Seiten überwiegt deshalb Frust statt Neugier. Das Buch hat sein großes Potenzial nicht eingelöst und ich habe es dann leider abgebrochen, weil das Lesen schlicht keinen Spaß mehr machte.