Worte werden zu Symptomen oder sind dies – eine Schleife
Das Buch von Elias Hirschl ist ungewöhnlich. Die Geschichte beschreibt und begleitet die beiden fiktiven Figuren Franziska Denk und Otto Mendl. Beide beschäftigen sich mit der Entwicklung einer weltweiten einheitlichen Verallgemeinerung bzw Vereinheitlichung – einmal auf sprachlicher Ebene, einmal auf mathematischer Ebene. Wobei beide Teilbereiche ineinandergreifen. Die Ausarbeitung der Figuren ist unglaublich realistisch und beim Lesen kamen mir wirklich Zweifel, ob es die beiden Charaktere nicht doch gegeben haben könnte – eine perfekte Illusion, welche sich in das Zeitgeschehen von etwa 1930 bis 2006 einordnen. Die Geschichte wird allerdings immer verworrener und erinnert an Kafka – welche auch Handlungsthema ist. Einen wirklichen Ausgang oder finales Ergebnis der dargebrachten Theorien gibt es nicht, wobei diese Ansätze somit auch die Form eines Möbiusband hätten. Eine fortlaufende, nicht endende Schleife.
Als Leser empfand ich den Roman als zeitweise schwierig. Man muss es mögen in sprachwissenschaftliche und/oder Mathematische Theorien und Forschungsansätze seitenweise abzutauchen. Stellenweise fühlte ich mich in mein Studium und den Literaturrecherche zurückversetzt. Die Anfangsgeschichte von Franziska, welche Symptome von Krankheiten und Befindlichkeiten entwickelt, wenn sie von diesen liest oder hört, spielt im Laufe des Buches keine Rolle mehr. Auch die Auswirkungen dessen oder die Heilung bleibt im Dunkeln und ist wenig relevant. Stärker Auswirkung scheint der Beruf des teils abwesenden Vaters gehabt zu haben.
Für mich persönlich war es ein interessantes Buch, da ich den Autor bis dato nicht kannte. Unglaublich, wie die Figuren und die Welt in diesem Buch ausgearbeitet sind. Für mich ist das ganz große Handwerkskunst einen Roman so zu schreiben. Vermisst habe ich im Roman hingegen eine gewisse Leichtigkeit und auch von Humor ist keine Spur, Sarkasmus gibt es. Von der persönlichen Lebensgeschichte von Franziska und Otto bekommt man eigentlich recht wenig mit. Zeitweise empfand ich es als unglaublich anstrengend mich von Theorie zu Theorie weiter zu denken. Mit Sicherheit ist es kein Buch, welches man innerhalb 3 Stunden lesen kann. Insgesamt ist das Werk, wie der Titel es sagt, eine in sich verdrehte Schleife.
Als Leser empfand ich den Roman als zeitweise schwierig. Man muss es mögen in sprachwissenschaftliche und/oder Mathematische Theorien und Forschungsansätze seitenweise abzutauchen. Stellenweise fühlte ich mich in mein Studium und den Literaturrecherche zurückversetzt. Die Anfangsgeschichte von Franziska, welche Symptome von Krankheiten und Befindlichkeiten entwickelt, wenn sie von diesen liest oder hört, spielt im Laufe des Buches keine Rolle mehr. Auch die Auswirkungen dessen oder die Heilung bleibt im Dunkeln und ist wenig relevant. Stärker Auswirkung scheint der Beruf des teils abwesenden Vaters gehabt zu haben.
Für mich persönlich war es ein interessantes Buch, da ich den Autor bis dato nicht kannte. Unglaublich, wie die Figuren und die Welt in diesem Buch ausgearbeitet sind. Für mich ist das ganz große Handwerkskunst einen Roman so zu schreiben. Vermisst habe ich im Roman hingegen eine gewisse Leichtigkeit und auch von Humor ist keine Spur, Sarkasmus gibt es. Von der persönlichen Lebensgeschichte von Franziska und Otto bekommt man eigentlich recht wenig mit. Zeitweise empfand ich es als unglaublich anstrengend mich von Theorie zu Theorie weiter zu denken. Mit Sicherheit ist es kein Buch, welches man innerhalb 3 Stunden lesen kann. Insgesamt ist das Werk, wie der Titel es sagt, eine in sich verdrehte Schleife.