Zwei plus Zwei ist nicht Fünf – aber why not eigentlich?
„Schleifen“ von Elias Hirschl ist ein wilder Ritt durch die Sprache und was mit ihr möglich ist – oder eben auch nicht.
Dabei ist der Klappentext nur bedingt aussagekräftig – wer eine Geschichte über Franziska Denk und Otto Mandl erwartet, die versuchen, durch eine Universalsprache das rätselhafte Leiden von Franzisa zu kontrollieren, wird im Verlauf des Buches enttäuscht werden. Oder freudig überrascht – wenn man sich auf die Denkansätze, Spielerein, historische Abrisse und Absurditäten einlässt, die Hirschl bezüglich von Sprache anstellt. Auch der direkte Bezug zur Mathematik wird nicht nur durch Otto Mandl hergestellt, sondern auch durch Sprachversuche, die darin bestehen, jedem Wort und dessen Formen je einen bestimmten Ausdruck zu geben, sodass jeder Zustand in einer eindeutigen Buchstabenabfolge dargestellt werden kann, ähnlich einer mathematischen Gleichung.
Elias Hirschl hat einen sehr intelligenten und ausschweifenden Roman geschrieben, der vor keiner Absurdität zurückschreckt – eine obskure Sekte, Außerirdische, eine auf einer Kreisverkehrinsel gestrandete Menschen – dabei bleibt die eigentliche Geschichte zwischen Franziska Denk und Otto Mandl eher im Hintergrund. Stattdessen gibt es sehr viel Eintauchen in die Sprache, was diese vermag und wie man auch an ihr scheitern kann. Deshalb ist dieses Buch wahrscheinlich eher ein Wortschmökerbuch, als eine stringente Geschichte.
Mir hat sie sehr gefallen!
Dabei ist der Klappentext nur bedingt aussagekräftig – wer eine Geschichte über Franziska Denk und Otto Mandl erwartet, die versuchen, durch eine Universalsprache das rätselhafte Leiden von Franzisa zu kontrollieren, wird im Verlauf des Buches enttäuscht werden. Oder freudig überrascht – wenn man sich auf die Denkansätze, Spielerein, historische Abrisse und Absurditäten einlässt, die Hirschl bezüglich von Sprache anstellt. Auch der direkte Bezug zur Mathematik wird nicht nur durch Otto Mandl hergestellt, sondern auch durch Sprachversuche, die darin bestehen, jedem Wort und dessen Formen je einen bestimmten Ausdruck zu geben, sodass jeder Zustand in einer eindeutigen Buchstabenabfolge dargestellt werden kann, ähnlich einer mathematischen Gleichung.
Elias Hirschl hat einen sehr intelligenten und ausschweifenden Roman geschrieben, der vor keiner Absurdität zurückschreckt – eine obskure Sekte, Außerirdische, eine auf einer Kreisverkehrinsel gestrandete Menschen – dabei bleibt die eigentliche Geschichte zwischen Franziska Denk und Otto Mandl eher im Hintergrund. Stattdessen gibt es sehr viel Eintauchen in die Sprache, was diese vermag und wie man auch an ihr scheitern kann. Deshalb ist dieses Buch wahrscheinlich eher ein Wortschmökerbuch, als eine stringente Geschichte.
Mir hat sie sehr gefallen!