Packend, düster, erschreckend realistisch
Jón Atli Jónassons „Schmerz“ ist ein Island-Krimi, der nicht nur durch seine spannende Handlung, sondern auch durch seine besondere Atmosphäre überzeugt. Von der ersten Seite an gelingt es dem Autor, eine düstere, beklemmende Stimmung zu erzeugen, die hervorragend zur rauen Landschaft Islands passt. Die karge Umgebung wird nicht nur Kulisse, sondern Teil der Geschichte selbst – sie verstärkt das Gefühl von Isolation, Ungewissheit und innerem Schmerz, das sich durch den gesamten Roman zieht.
Im Zentrum steht das Ermittlerduo Dóra und Rado, das durch seine Unterschiedlichkeit besonders interessant wirkt. Beide Figuren sind gut ausgearbeitet, glaubwürdig und fernab von gängigen Klischees. Ihre persönliche Geschichte spielt subtil mit hinein, ohne die eigentliche Krimihandlung zu überlagern. Stattdessen sorgt ihre Beziehung zueinander für zusätzliche Spannung und Tiefe.
Die Handlung selbst ist klug konstruiert und hält mehrere Überraschungen bereit, ohne konstruiert zu wirken. Es gibt keine reißerischen Schockeffekte, sondern eine stete, psychologisch fein austarierte Spannung, die sich bis zum Ende steigert. Besonders hervorzuheben ist der Schreibstil von Jónasson: präzise, klar und doch voller Atmosphäre. Kein Wort ist zu viel – und genau das macht den Roman so intensiv.
Wer nordische Krimis mag, wird mit „Schmerz“ eine spannende und intelligente Lektüre finden, die lange nachwirkt. Für mich zählt das Buch zu den besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe – atmosphärisch, tiefgründig und hervorragend erzählt. Absolute Leseempfehlung!
Im Zentrum steht das Ermittlerduo Dóra und Rado, das durch seine Unterschiedlichkeit besonders interessant wirkt. Beide Figuren sind gut ausgearbeitet, glaubwürdig und fernab von gängigen Klischees. Ihre persönliche Geschichte spielt subtil mit hinein, ohne die eigentliche Krimihandlung zu überlagern. Stattdessen sorgt ihre Beziehung zueinander für zusätzliche Spannung und Tiefe.
Die Handlung selbst ist klug konstruiert und hält mehrere Überraschungen bereit, ohne konstruiert zu wirken. Es gibt keine reißerischen Schockeffekte, sondern eine stete, psychologisch fein austarierte Spannung, die sich bis zum Ende steigert. Besonders hervorzuheben ist der Schreibstil von Jónasson: präzise, klar und doch voller Atmosphäre. Kein Wort ist zu viel – und genau das macht den Roman so intensiv.
Wer nordische Krimis mag, wird mit „Schmerz“ eine spannende und intelligente Lektüre finden, die lange nachwirkt. Für mich zählt das Buch zu den besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe – atmosphärisch, tiefgründig und hervorragend erzählt. Absolute Leseempfehlung!