Nette Idee aber Umsetzung ist ohne viel Substanz
Irgendwie hätte ich mehr erwartet, aber das Resultat bleibt aus. Als leichte Zwischenlektüre okay
Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat Geschichten, sodass ich mich aufs Buch gefreut habe. Meine Erwartungen waren leider viel zu hoch und obwohl die Ideen für School of Myth and Magic recht gut sind.
Die Handlung klang interessant und ansprechend und überhaupt ist das meine erste Geschichte über Nixen oder generell Wasserwesen. Die Idee mit der School of Myth and Magic, in der magische Wesen gemeinsam zur Schule gehen ist faszinierend. Nixen, Sirenen, Hexen, Faune, Waldschrat, Vampire und Drachen gehen allesamt auf diese eine Schule und der Fokus auf Devin, als Nixe ist neu und anders als bisherige Fantasy-Geschichten mit Vampiren, Hexen oder Drachen. Der Schreibstil generell hat mir gut gefallen, da die Autorin Jennifer Alice Jager flüssig schreibt und auch die Orte und Atmosphäre gut hervorgehoben werden.
Jedoch hört es da auch schon auf und ich muss auf Kritikpunkte eingehen. Die Geschichte mag zwar interessant sein, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Ich bin leider nicht besonders warm mit Devin als Hauptcharakterin geworden.
Ihr Charakter wirkt kindlich und unreif und sie bietet keine Fläche zur Weiterentwicklung. Ihre neuen Fähigkeiten als Nixe lernt sie meiner Meinung nach viel zu schnell, besonders als "Spätzündlerin" hätte ich mir für sie einen Professor gewünscht, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Generell konnte ich mich gar nicht in Devin hineinversetzen und die Lovestory mit Caleb war viel zu schnell und ohne klare Entwicklung, wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.
Außerem lernt sie ihre neuen Fähigkeiten viel zu leicht ohne viel Mühe mithilfe ihrer Siren Freundin Lilou. Und dann sind da nach die anderen Charaktere, die nicht authentisch wirken, sondern sehr stereotypisch wie z. B. Dalia (oberflächliche Schulqueen) oder Caleb (beliebter Typ fer Schule). Selbst die Nebencharaktere wie Caleb und Lilou wirken nicht ausgereift und die Hintergrundinformationen zu ihnen nicht stimmig.
Als nächstes bietet das Setting so viel Potential für mehr Infos, aber es beschränkt sich sehr auf die Grotte und ein wenig auf die Nixen. Es mag daran liegen, dass Devin als Protagonist eine Nixe ist, dass der Hauptfokus auch auf ihr und ihre Art liegt, aber ich hätte mir mehr schulische Aktivitäten gewünscht und mehr Informationen zu den anderen Wesen, die auf der School of Myth and Magic gehen. Die Fächer und Aktivitäten spielen nur eine oberflächliche Rolle, viel eher dreht sich alles, um Devins Herkunft und Abstammung.
Das Buch las sich wie Kaugummi, einfach zu lang und ohne viel Tiefgang. Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch zu beenden, obwohl es am Ende hin etwas spannender zulief, bin ich am Ende immer noch kein Fan von Devin und den anderen Charakteren. Das Ende lässt mich dann doch fragend zurück und hinterlässt Neugier, wie es zu der Situation kam.
Mein Fazit:
Alles in allem ist die Geschichte bestimmt nicht das Schlechteste und eignet sich gut für eine junge Zielgruppe (14-16 Jahren), aber für mich war nichts und erst gegen Ende hin wurde es spannender mit einem Ende, das lauter Fragen zurücklässt. Aber ansonsten konnten weder Charaktere noch Storytelling mich wirklich fesseln.
Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟 🌟 🌟
Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat Geschichten, sodass ich mich aufs Buch gefreut habe. Meine Erwartungen waren leider viel zu hoch und obwohl die Ideen für School of Myth and Magic recht gut sind.
Die Handlung klang interessant und ansprechend und überhaupt ist das meine erste Geschichte über Nixen oder generell Wasserwesen. Die Idee mit der School of Myth and Magic, in der magische Wesen gemeinsam zur Schule gehen ist faszinierend. Nixen, Sirenen, Hexen, Faune, Waldschrat, Vampire und Drachen gehen allesamt auf diese eine Schule und der Fokus auf Devin, als Nixe ist neu und anders als bisherige Fantasy-Geschichten mit Vampiren, Hexen oder Drachen. Der Schreibstil generell hat mir gut gefallen, da die Autorin Jennifer Alice Jager flüssig schreibt und auch die Orte und Atmosphäre gut hervorgehoben werden.
Jedoch hört es da auch schon auf und ich muss auf Kritikpunkte eingehen. Die Geschichte mag zwar interessant sein, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Ich bin leider nicht besonders warm mit Devin als Hauptcharakterin geworden.
Ihr Charakter wirkt kindlich und unreif und sie bietet keine Fläche zur Weiterentwicklung. Ihre neuen Fähigkeiten als Nixe lernt sie meiner Meinung nach viel zu schnell, besonders als "Spätzündlerin" hätte ich mir für sie einen Professor gewünscht, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Generell konnte ich mich gar nicht in Devin hineinversetzen und die Lovestory mit Caleb war viel zu schnell und ohne klare Entwicklung, wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.
Außerem lernt sie ihre neuen Fähigkeiten viel zu leicht ohne viel Mühe mithilfe ihrer Siren Freundin Lilou. Und dann sind da nach die anderen Charaktere, die nicht authentisch wirken, sondern sehr stereotypisch wie z. B. Dalia (oberflächliche Schulqueen) oder Caleb (beliebter Typ fer Schule). Selbst die Nebencharaktere wie Caleb und Lilou wirken nicht ausgereift und die Hintergrundinformationen zu ihnen nicht stimmig.
Als nächstes bietet das Setting so viel Potential für mehr Infos, aber es beschränkt sich sehr auf die Grotte und ein wenig auf die Nixen. Es mag daran liegen, dass Devin als Protagonist eine Nixe ist, dass der Hauptfokus auch auf ihr und ihre Art liegt, aber ich hätte mir mehr schulische Aktivitäten gewünscht und mehr Informationen zu den anderen Wesen, die auf der School of Myth and Magic gehen. Die Fächer und Aktivitäten spielen nur eine oberflächliche Rolle, viel eher dreht sich alles, um Devins Herkunft und Abstammung.
Das Buch las sich wie Kaugummi, einfach zu lang und ohne viel Tiefgang. Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch zu beenden, obwohl es am Ende hin etwas spannender zulief, bin ich am Ende immer noch kein Fan von Devin und den anderen Charakteren. Das Ende lässt mich dann doch fragend zurück und hinterlässt Neugier, wie es zu der Situation kam.
Mein Fazit:
Alles in allem ist die Geschichte bestimmt nicht das Schlechteste und eignet sich gut für eine junge Zielgruppe (14-16 Jahren), aber für mich war nichts und erst gegen Ende hin wurde es spannender mit einem Ende, das lauter Fragen zurücklässt. Aber ansonsten konnten weder Charaktere noch Storytelling mich wirklich fesseln.
Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟 🌟 🌟