Dunkle Magie und dunkler Humor, die School of Sky im Leseeindruck

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samu123 Avatar

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Das Cover mit seinem edlen Silberschriftzug macht schon Lust auf mehr, aber restlos überzeugt hat mich die Leseprobe. Schon der Prolog wirft mich mitten hinein in eine Szene voller Spannung und Magie, ein geflügeltes Nachtwesen im verriegelten Stall, ein Fremder, der sich selbst die Faust in die Brust rammt, um daraus schwarzes Feuer zu ziehen. Bilder wie diese haben sich sofort in meinem Kopf festgesetzt.

Der Stilbruch zum eigentlichen Einstieg, vom mysteriösen Prolog direkt in Yanas chaotischen Schulalltag mit Würgereiz, hässlicher Vanillegelb-Tasche und bester Freundin Becky, sitzt perfekt. Yanas Stimme ist frech, selbstironisch und macht sofort Lust, mehr von ihr zu hören. Die Idee mit dem Seelenstein, der Haus, Gilde und Magie bestimmt, ist herrlich originell und wirft von der ersten Seite an Fragen auf: Warum ist ausgerechnet ihrer schwarz? Und was hat es mit dieser Vision aus dem Prolog auf sich?

Sabrina J. Kirschner schafft es, in wenigen Seiten eine ganze Welt anzudeuten, ohne mich mit Informationen zu erschlagen. Ich mag, wie leicht der Humor neben der Dunkelheit steht, ohne dass es sich beißt. Leseprobe, Klappentext und Cover machen definitiv Lust auf mehr, ich bin gespannt, wie sich Yanas Geschichte an der School of Sky entfaltet, und freue mich schon auf Nox mit seinen bestimmt herrlich unpassenden Kommentaren.