"Grüße vom Universum"

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Alva ist Schülerin der School of Talents, in der alle Kinder fantastische Talente haben, von denen fast niemand etwas wissen soll. So hört Alva zum Beispiel Tiere sprechen. Die Schüler starten nun in ein Abenteuer und gehen zwei Wochen lang auf Mission außerhalb des Internats. Alva darf an die Nikolaus-Kopernikus-Sternwarte – aber ausgerechnet mit Großmaul Elwin. Die Anreise in einem Raketenabenteuer verläuft aufregend, doch das Ferienprogramm in der Sternwarte beginnt äußert langweilig…

Das Buch hat uns gut gefallen. Es ist auch ohne Kenntnis der „School of Talents“-Reihe ohne Probleme zu verstehen. Es ist überwiegend aus Alvas Sicht erzählt, teilweise aber auch aus Elwins, der sich in Monster verwandeln kann. Wir haben die Geschichte in wenigen Tagen gelesen, weil wir immer wissen wollte, wie es weitergeht. Man kann sich gut in die beiden Kinder hineinversetzen, die sehr unterschiedlich sind, sich anfangs nicht so gut verstehen, sich dann aber gut ergänzen. Die Geschichte ist interessant, allerdings dauert es relativ lange, bis es spannend wird. Das missglückte Experiment der Forscherin spielt eine kleinere Rolle, als wir vorher gedacht hatten. Es geht hauptsächlich um das Ferienprogramm, von dem alle Kinder nicht besonders begeistert sind. Der Schluss hat uns gut gefallen.

Das Buch besteht aus 29 Kapiteln, die nicht so lange sind und sich gut zum Vor- und Selberlesen eignen. Das Buch ist mit 250 Seiten relativ dick und richtet sich an bereits erfahrene und geübte Leser. Schwarz-weiße Illustrationen lockern den Text immer wieder auf und passen gut zur Geschichte. Das Cover ist bunt und zeigt die Sternwarte mit Alva, Karl und einen großen grünen Alien. Schrift und Alien sind erhaben. Außerdem ist das Symbol der „School of Talents“ zu sehen, sodass Fans dieser Reihe erkennen können, dass dieses Buch dazugehört. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Text auf der Rückseite macht neugierig. Wir können das Buch weiterempfehlen und werden nun auch die Bücher der „School of Talents“ lesen.