Ein hexenstarkes Zeitreiseabenteuer!
Massachusetts um 1850: Chrystal Clearwater ist bei ihrer unfreundlichen Tante aufgewachsen und eigentlich sollte sie demnächst ihre Arbeit in der Fischfabrik antreten. Doch dann erhält sie überraschend eine Einladung per Post, die ihr die einmalige Chance bietet, auf das Elite-Hexeninternat in Salem zu gehen. An dieser renommieren Schule werden Hexen in magischen Künsten ausgebildet, mit dem Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aber warum hat Chrystal einen Platz bekommen, obwohl sie sich gar nicht beworben hat? Und die Rätsel nehmen kein Ende. Erst verhindert Chrystal überraschenderweise ein Zugunglück auf ihrer Anreise, kurz darauf begegnet sie dem gefürchteten Magier Obsidian und dann katapultiert sie sich und ihren Kater auch noch eines Tages aus Versehen ins 21. Jahrhundert. Während sie versucht, sich in dieser völlig fremden Welt zurechtzufinden, merkt sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Wer ist nur dieser faszinierende Junge Ronan, dem sie an der Bushaltestelle begegnet ist und warum kommt er ihr so bekannt vor? Nach ihrer Rückkehr reist sie wenig später mit ihrer Mitschülerin Salome erneut in die Zukunft, um Licht ins Dunkle zu bringen. Als sie erkennen, wer ihr Gegenspieler ist, geraten sie beide in große Gefahr...
Hexen- und Zeitreisegeschichten gehen einfach immer. Eine Kombi aus beidem? Das konnte ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen! Da mich Gina Mayer zudem schon mehrmals mit ihren Büchern begeistern konnte, war der erste Band von „School of Witches“ natürlich ein absolutes Muss für mich und so viel sei schon mal verraten: Der zweite Teil steht bereits auf meiner Wunschliste.
Die deutsche Autorin Gina Mayer präsentiert hier einen vielversprechenden Reihenauftakt, der nicht nur junge Leser*innen zu fesseln vermag. Bereits die ersten Seiten starten sehr geheimnisvoll und werfen eine Menge Fragen auf: Woher wusste Chrystal, das gleich etwas Schlimmes passieren wird? Wer ist der Mann, dem sie auf ihrer Zugreise begegnet? Warum landet sie auf einmal in der Zukunft? Gina Mayer versteht es einfach, ihre Leserschaft direkt in den Bann zu ziehen und durchweg bei Laune zu halten. Die Handlung wird zu keiner Zeit langweilig, begeistert mit überraschenden Wendungen und einer guten Portion Humor und natürlich mit jeder Menge Hexenzaubereien. Vor allem die Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft haben ihren Reiz und führen deutlich vor Augen, wie anders es damals zuging. Die Passagen im 19. Jahrhundert hätten vielleicht noch etwas länger ausfallen können, aber dafür lesen sich die Kapitel in unserer Zeit teilweise äußerst amüsant. Für Chrystal ist das 21. Jahrhundert verständlicherweise eine Welt voller Zauberei. „Riesenkäfer“ düsen ohne Pferde auf „Insektenstraßen“ herum und die Menschen haben ständig leuchtende „Zauber-Täfelchen“ vor der Nase. Für meinen Geschmack hat sich Chrystal ein klein wenig zu schnell in dieser für sie völlig fremden Welt zurechtgefunden, was mein Lesevergnügen aber nicht geschmälert hat. Es macht einfach Spaß, Chrystal zu begleiten und gemeinsam mit ihr und Salome den vielen Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Mit ihrer mutigen und neugierigen Art schließt man sie schnell ins Herz, Salome hingegen wirkt zunächst etwas arrogant, doch im Verlauf entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, was richtig schön mitzuerleben ist. Generell sind die Charaktere recht undurchschaubar gestaltet, bei einigen weiß man lange nicht, woran man eigentlich ist. Da möchte man dem Lesen am liebsten gar nicht mehr aufhören und durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Die hübschen, ganzseitigen schwarz-weiß Illustrationen von Malou Großklaus runden das Ganze perfekt ab und das Ende lässt einen voller Vorfreude auf den zweiten Band zurück.
Fazit: „School of Witches – Die Zeit der Hexen“ ist eine spannende und unterhaltsame Hexengeschichte ab 10 Jahren, die uns auf eine magische Reise durch die Zeit mitnimmt und neugierig auf mehr macht. Eine wunderbare Mischung aus historischem Internatssetting, Hexenfantasy und Zeitreisen, garniert mit einer Prise Herzklopfen. Also mir hat dieser Reihenauftakt richtig gut gefallen, auf die Fortsetzung, die nächstes Frühjahr erscheinen wird, freue ich mich schon sehr! Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.
Hexen- und Zeitreisegeschichten gehen einfach immer. Eine Kombi aus beidem? Das konnte ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen! Da mich Gina Mayer zudem schon mehrmals mit ihren Büchern begeistern konnte, war der erste Band von „School of Witches“ natürlich ein absolutes Muss für mich und so viel sei schon mal verraten: Der zweite Teil steht bereits auf meiner Wunschliste.
Die deutsche Autorin Gina Mayer präsentiert hier einen vielversprechenden Reihenauftakt, der nicht nur junge Leser*innen zu fesseln vermag. Bereits die ersten Seiten starten sehr geheimnisvoll und werfen eine Menge Fragen auf: Woher wusste Chrystal, das gleich etwas Schlimmes passieren wird? Wer ist der Mann, dem sie auf ihrer Zugreise begegnet? Warum landet sie auf einmal in der Zukunft? Gina Mayer versteht es einfach, ihre Leserschaft direkt in den Bann zu ziehen und durchweg bei Laune zu halten. Die Handlung wird zu keiner Zeit langweilig, begeistert mit überraschenden Wendungen und einer guten Portion Humor und natürlich mit jeder Menge Hexenzaubereien. Vor allem die Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft haben ihren Reiz und führen deutlich vor Augen, wie anders es damals zuging. Die Passagen im 19. Jahrhundert hätten vielleicht noch etwas länger ausfallen können, aber dafür lesen sich die Kapitel in unserer Zeit teilweise äußerst amüsant. Für Chrystal ist das 21. Jahrhundert verständlicherweise eine Welt voller Zauberei. „Riesenkäfer“ düsen ohne Pferde auf „Insektenstraßen“ herum und die Menschen haben ständig leuchtende „Zauber-Täfelchen“ vor der Nase. Für meinen Geschmack hat sich Chrystal ein klein wenig zu schnell in dieser für sie völlig fremden Welt zurechtgefunden, was mein Lesevergnügen aber nicht geschmälert hat. Es macht einfach Spaß, Chrystal zu begleiten und gemeinsam mit ihr und Salome den vielen Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Mit ihrer mutigen und neugierigen Art schließt man sie schnell ins Herz, Salome hingegen wirkt zunächst etwas arrogant, doch im Verlauf entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, was richtig schön mitzuerleben ist. Generell sind die Charaktere recht undurchschaubar gestaltet, bei einigen weiß man lange nicht, woran man eigentlich ist. Da möchte man dem Lesen am liebsten gar nicht mehr aufhören und durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Die hübschen, ganzseitigen schwarz-weiß Illustrationen von Malou Großklaus runden das Ganze perfekt ab und das Ende lässt einen voller Vorfreude auf den zweiten Band zurück.
Fazit: „School of Witches – Die Zeit der Hexen“ ist eine spannende und unterhaltsame Hexengeschichte ab 10 Jahren, die uns auf eine magische Reise durch die Zeit mitnimmt und neugierig auf mehr macht. Eine wunderbare Mischung aus historischem Internatssetting, Hexenfantasy und Zeitreisen, garniert mit einer Prise Herzklopfen. Also mir hat dieser Reihenauftakt richtig gut gefallen, auf die Fortsetzung, die nächstes Frühjahr erscheinen wird, freue ich mich schon sehr! Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.