Nicht meins
Auf die neue Reihe von Gina Mayer habe ich mich sehr gefreut, denn eine Geschichte rund um eine Hexenschule, Magie und eine Zeitreise klang für mich vielversprechend. Die Grundidee fand ich auch interessant, allerdings konnte mich die Umsetzung leider nicht ganz überzeugen.
Inhaltsangabe:
Die Geschichte spielt zunächst um 1850 in Massachusetts. Die junge Chrystal wächst als Waise bei ihrer lieblosen Tante auf und erhält überraschend die Möglichkeit, das berühmte Hexeninternat in Salem zu besuchen. Dort lernen die Schülerinnen verschiedene Zaubertechniken und magische Künste. Doch neben den guten Hexen gibt es auch den mächtigen Hexenmeister Obsidian, der seine Kräfte für seine eigenen Zwecke einsetzt.
Durch einen unbeabsichtigten Zauber gelangt Chrystal plötzlich rund 150 Jahre in die Zukunft. Im 21. Jahrhundert trifft sie auf Ronan, den Nachfahren Obsidians. Schon bald wird sie in die Auseinandersetzung mit der geheimnisvollen Liga hineingezogen und muss herausfinden, wem sie überhaupt vertrauen kann. Gleichzeitig entdeckt Chrystal, dass in ihr besondere Fähigkeiten schlummern.
Meine Meinung:
Leider hatte ich mir von der Geschichte deutlich mehr erhofft. Die Idee mit der Hexenschule und der Zeitreise ist grundsätzlich spannend, für mich wurde die Handlung aber viel zu kindlich erzählt. Viele Entwicklungen werden nur kurz angerissen, anstatt ihnen ausreichend Raum zu geben. Gerade die Welt der Hexen, die Schule und auch die einzelnen Charaktere hätten für meinen Geschmack wesentlich ausführlicher und facettenreicher ausgearbeitet werden können.
Mit 240 Seiten ist der Auftakt zudem relativ kurz, was man der Geschichte auch anmerkt. Vieles passiert sehr schnell und einige Situationen wirken dadurch oberflächlich. Ich hatte häufig das Gefühl, dass spannende Ansätze vorhanden waren, aber nicht richtig ausgeschöpft wurden.
Für jüngere Leserinnen ab etwa 10 Jahren dürfte das Buch durchaus gut funktionieren, besonders wenn sie leichte Fantasygeschichten mit Magie, Freundschaft und ein wenig Romantik mögen. Für mich persönlich war die Geschichte jedoch zu einfach gehalten und konnte meine Erwartungen an eine neue Hexenreihe leider nicht erfüllen.
Fazit: Eine schöne Grundidee mit Potenzial, die mir aber insgesamt zu kindlich und zu kurz abgehandelt wurde. Schade, denn aus der Welt und der Geschichte hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können
Inhaltsangabe:
Die Geschichte spielt zunächst um 1850 in Massachusetts. Die junge Chrystal wächst als Waise bei ihrer lieblosen Tante auf und erhält überraschend die Möglichkeit, das berühmte Hexeninternat in Salem zu besuchen. Dort lernen die Schülerinnen verschiedene Zaubertechniken und magische Künste. Doch neben den guten Hexen gibt es auch den mächtigen Hexenmeister Obsidian, der seine Kräfte für seine eigenen Zwecke einsetzt.
Durch einen unbeabsichtigten Zauber gelangt Chrystal plötzlich rund 150 Jahre in die Zukunft. Im 21. Jahrhundert trifft sie auf Ronan, den Nachfahren Obsidians. Schon bald wird sie in die Auseinandersetzung mit der geheimnisvollen Liga hineingezogen und muss herausfinden, wem sie überhaupt vertrauen kann. Gleichzeitig entdeckt Chrystal, dass in ihr besondere Fähigkeiten schlummern.
Meine Meinung:
Leider hatte ich mir von der Geschichte deutlich mehr erhofft. Die Idee mit der Hexenschule und der Zeitreise ist grundsätzlich spannend, für mich wurde die Handlung aber viel zu kindlich erzählt. Viele Entwicklungen werden nur kurz angerissen, anstatt ihnen ausreichend Raum zu geben. Gerade die Welt der Hexen, die Schule und auch die einzelnen Charaktere hätten für meinen Geschmack wesentlich ausführlicher und facettenreicher ausgearbeitet werden können.
Mit 240 Seiten ist der Auftakt zudem relativ kurz, was man der Geschichte auch anmerkt. Vieles passiert sehr schnell und einige Situationen wirken dadurch oberflächlich. Ich hatte häufig das Gefühl, dass spannende Ansätze vorhanden waren, aber nicht richtig ausgeschöpft wurden.
Für jüngere Leserinnen ab etwa 10 Jahren dürfte das Buch durchaus gut funktionieren, besonders wenn sie leichte Fantasygeschichten mit Magie, Freundschaft und ein wenig Romantik mögen. Für mich persönlich war die Geschichte jedoch zu einfach gehalten und konnte meine Erwartungen an eine neue Hexenreihe leider nicht erfüllen.
Fazit: Eine schöne Grundidee mit Potenzial, die mir aber insgesamt zu kindlich und zu kurz abgehandelt wurde. Schade, denn aus der Welt und der Geschichte hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können