Hin- und hergerissen
Ich bin selbst Lehrerin an einem Wirtschaftsgymnasium und kenne Gina Waibel vor allem über Instagram, wo ich ihre Beiträge schon länger mit Interesse verfolge. Dabei bin ich immer wieder hin- und hergerissen und genau deshalb würde ich ihr Buch „Schule, aber stabil“ sehr gerne lesen.
Manche ihrer Aussagen und vor allem ihre sehr direkte, provokante und stark am Schüler-Slang orientierte Sprache irritieren mich. Sie verwendet Begriffe und Formulierungen, die ich selbst im Umgang mit Schülerinnen und Schülern niemals verwenden würde. Auch manche ihrer Positionen empfinde ich als sehr zugespitzt. Gleichzeitig ertappe ich mich aber immer wieder bei dem Gedanken: Da ist etwas dran. Oder sogar: Das ist eine interessante Sichtweise, darüber sollte ich auch in meinem eigenen schulischen Alltag nachdenken.
Besonders interessieren mich Themen wie Rassismus und Diskriminierung in der Schule. Dass wir uns als Lehrkräfte damit auseinandersetzen müssen, steht für mich außer Frage. Gleichzeitig frage ich mich bei manchen Debatten, wo notwendige Sensibilisierung endet und Überzeichnung beginnt. Ein Beispiel dafür ist Gina Waibels sehr deutliche Kritik an Christine Nöstlinger und ihre Forderung nach einem anderen Umgang mit rassistischen Begriffen in deren Werken. Gerade in Österreich, wo Nöstlinger einen besonderen Stellenwert als Autorin und Kulturschaffende hat, wird darüber sehr kontrovers diskutiert.
Genau diese Spannung macht mich neugierig auf das Buch. Ich möchte es nicht lesen, weil ich bereits weiß, dass ich der Autorin zustimmen werde, ganz im Gegenteil. Ich möchte mich mit ihren Thesen auseinandersetzen, mich vielleicht ärgern, überraschen oder auch zum Umdenken bringen lassen und mir anschließend meine eigene Meinung bilden.
Und natürlich würde ich die Gedanken und Impulse aus dem Buch auch mit in meinen Schulalltag nehmen und dort weiterdiskutieren. Ich bin sehr gespannt darauf, ob „Schule, aber stabil“ meinen bisherigen Eindruck von Frau Waibel bestätigt oder vielleicht sogar verändert.
Manche ihrer Aussagen und vor allem ihre sehr direkte, provokante und stark am Schüler-Slang orientierte Sprache irritieren mich. Sie verwendet Begriffe und Formulierungen, die ich selbst im Umgang mit Schülerinnen und Schülern niemals verwenden würde. Auch manche ihrer Positionen empfinde ich als sehr zugespitzt. Gleichzeitig ertappe ich mich aber immer wieder bei dem Gedanken: Da ist etwas dran. Oder sogar: Das ist eine interessante Sichtweise, darüber sollte ich auch in meinem eigenen schulischen Alltag nachdenken.
Besonders interessieren mich Themen wie Rassismus und Diskriminierung in der Schule. Dass wir uns als Lehrkräfte damit auseinandersetzen müssen, steht für mich außer Frage. Gleichzeitig frage ich mich bei manchen Debatten, wo notwendige Sensibilisierung endet und Überzeichnung beginnt. Ein Beispiel dafür ist Gina Waibels sehr deutliche Kritik an Christine Nöstlinger und ihre Forderung nach einem anderen Umgang mit rassistischen Begriffen in deren Werken. Gerade in Österreich, wo Nöstlinger einen besonderen Stellenwert als Autorin und Kulturschaffende hat, wird darüber sehr kontrovers diskutiert.
Genau diese Spannung macht mich neugierig auf das Buch. Ich möchte es nicht lesen, weil ich bereits weiß, dass ich der Autorin zustimmen werde, ganz im Gegenteil. Ich möchte mich mit ihren Thesen auseinandersetzen, mich vielleicht ärgern, überraschen oder auch zum Umdenken bringen lassen und mir anschließend meine eigene Meinung bilden.
Und natürlich würde ich die Gedanken und Impulse aus dem Buch auch mit in meinen Schulalltag nehmen und dort weiterdiskutieren. Ich bin sehr gespannt darauf, ob „Schule, aber stabil“ meinen bisherigen Eindruck von Frau Waibel bestätigt oder vielleicht sogar verändert.