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marikutsch Avatar

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Die ehemalige Lehrerin und Bildungsaktivistin Gina Waibel verfolge ich schon lange auf Social Media und schätze sie sehr für ihre Menschlichkeit und stabilen Ansätze. Dass sie nun ein Sachbuch mit dem Titel "Schule, aber stabil" herausgebracht hat, freut mich als ebenfalls ehemalige Lehrerin und auch als Mutter sehr.
Das Buch mit dem wunderschönen Farbschnitt ist ein Blickfang und liegt gut in der Hand, aber lohnt sich die Lektüre?
Von mir gibt es als Antwort ein ganz eindeutiges JA! Es ist ein Buch, das gut recherchiert ist, sehr in die Tiefe geht und die Gegenwart und Zukunft der Kinder in Deutschland aus ganz vielen Perspektiven beleuchtet. Gleichzeitig liest es sich geschmeidig und ist höchst unterhaltsam.
Es ist Buch, das zur Reflexion der Machtverhältnisse im System Schule anregt und nicht nur auf diverse Probleme zeigt, sondern auch ganz konkrete Lösungsansätze bietet.
Auch ein Blick in die Lektüre-Empfehlungen lohnt sich sehr: alles großartige Bücher, die man gelesen haben muss. Da ich die meisten der Bücher kenne, ist auch in "Schule, aber stabil" vieles nicht neu für mich. Dennoch habe ich die Lektüre als kurzweilig und sehr bereichernd empfunden und wünsche mir, dass dieses Buch alle Lehrkräfte und Bildungspolitiker*innen in diesem Land lesen, "denn in einer hyperdiversen Gesellschaft sind diskriminierungskritische Lehrkräfte keine Option, sondern Voraussetzung".