Ein Buch, das gelesen werden muss
Ich habe „Schule, aber stabil“ von Gina Waibel gerade beendet und bin ehrlich gesagt ein bisschen platt. Nicht, weil ich nicht weiß, was ich von dem Buch halte – im Gegenteil. Ich glaube, selten hatte ich beim Lesen eines Sachbuchs so oft das Gefühl: Ja. Genau darum geht es. Genau das müssen wir besprechen.
Dieses Buch beschäftigt sich mit Demokratiebildung, Rechtsextremismus und der Frage, wie wir als Gesellschaft und insbesondere im Bildungssystem damit umgehen können und müssen. Und dabei bleibt es nicht bei großen Begriffen oder theoretischen Ausführungen. Es geht um Schule als einen Ort, an dem Demokratie nicht nur Unterrichtsgegenstand sein darf, sondern tatsächlich gelebt, ausgehandelt und verteidigt werden muss.
Was ich besonders wichtig finde: Das Buch macht deutlich, dass wir diese Themen nicht irgendwann behandeln können, wenn es „wirklich problematisch“ wird. Demokratiebildung beginnt im Alltag. In Gesprächen. In Haltungen. Im Umgang miteinander. Darin, welche Aussagen wir stehen lassen, welche Grenzen wir setzen und wie wir mit menschenfeindlichen, rechtsextremen oder demokratiegefährdenden Positionen umgehen.
Gerade deshalb halte ich dieses Buch für so wertvoll für das gesamte Umfeld von Schule. Für Lehrkräfte sowieso, aber eigentlich weit darüber hinaus: für pädagogische Fachkräfte, Eltern, Menschen in der Bildungsarbeit, Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und auch für alle, die Schule selbst erlebt haben oder täglich mit ihr zu tun haben.
Ich bin selbst Lehrkraft und habe beim Lesen immer wieder gemerkt, wie sehr mich dieses Buch in meinem eigenen Verständnis von Schule und pädagogischer Verantwortung bestätigt. Natürlich ist das auch eine sehr persönliche Perspektive: Ich stimme vielen zentralen Gedanken des Buches schlicht und ergreifend zu. Aber genau deshalb finde ich es so wichtig, dass diese Themen nicht nur von Menschen gelesen werden, die ohnehin schon überzeugt sind. Ein Buch wie dieses kann auch dazu beitragen, überhaupt erst Fragen aufzuwerfen und die eigene Haltung zu reflektieren.
Und vielleicht ist das mein größtes Fazit: Dieses Buch sollte nicht nur gelesen werden. Es sollte besprochen werden. Im Kollegium. In der Ausbildung. In Fortbildungen. In Elternrunden. In der pädagogischen Arbeit. Und überhaupt überall dort, wo Menschen Verantwortung für Bildung und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen tragen.
Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich diesem Buch vorwerfen sollte. Es ist wichtig, relevant und gleichzeitig sehr nah an dem, was Schule tatsächlich beschäftigt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich nach dem letzten Kapitel gerade ein bisschen sprachlos bin.
Eine ganz klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.
Dieses Buch beschäftigt sich mit Demokratiebildung, Rechtsextremismus und der Frage, wie wir als Gesellschaft und insbesondere im Bildungssystem damit umgehen können und müssen. Und dabei bleibt es nicht bei großen Begriffen oder theoretischen Ausführungen. Es geht um Schule als einen Ort, an dem Demokratie nicht nur Unterrichtsgegenstand sein darf, sondern tatsächlich gelebt, ausgehandelt und verteidigt werden muss.
Was ich besonders wichtig finde: Das Buch macht deutlich, dass wir diese Themen nicht irgendwann behandeln können, wenn es „wirklich problematisch“ wird. Demokratiebildung beginnt im Alltag. In Gesprächen. In Haltungen. Im Umgang miteinander. Darin, welche Aussagen wir stehen lassen, welche Grenzen wir setzen und wie wir mit menschenfeindlichen, rechtsextremen oder demokratiegefährdenden Positionen umgehen.
Gerade deshalb halte ich dieses Buch für so wertvoll für das gesamte Umfeld von Schule. Für Lehrkräfte sowieso, aber eigentlich weit darüber hinaus: für pädagogische Fachkräfte, Eltern, Menschen in der Bildungsarbeit, Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und auch für alle, die Schule selbst erlebt haben oder täglich mit ihr zu tun haben.
Ich bin selbst Lehrkraft und habe beim Lesen immer wieder gemerkt, wie sehr mich dieses Buch in meinem eigenen Verständnis von Schule und pädagogischer Verantwortung bestätigt. Natürlich ist das auch eine sehr persönliche Perspektive: Ich stimme vielen zentralen Gedanken des Buches schlicht und ergreifend zu. Aber genau deshalb finde ich es so wichtig, dass diese Themen nicht nur von Menschen gelesen werden, die ohnehin schon überzeugt sind. Ein Buch wie dieses kann auch dazu beitragen, überhaupt erst Fragen aufzuwerfen und die eigene Haltung zu reflektieren.
Und vielleicht ist das mein größtes Fazit: Dieses Buch sollte nicht nur gelesen werden. Es sollte besprochen werden. Im Kollegium. In der Ausbildung. In Fortbildungen. In Elternrunden. In der pädagogischen Arbeit. Und überhaupt überall dort, wo Menschen Verantwortung für Bildung und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen tragen.
Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich diesem Buch vorwerfen sollte. Es ist wichtig, relevant und gleichzeitig sehr nah an dem, was Schule tatsächlich beschäftigt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich nach dem letzten Kapitel gerade ein bisschen sprachlos bin.
Eine ganz klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.