Ein relevantes Sachbuch über Diskriminierung und die Herausforderungen, Haltung zu zeigen
Gina Waibel berichtet in ihrem Buch "Schule, aber stabil", basierend auf eigenen Erfahrungen und weiteren aus ihrer Community, über vorherrschende Probleme an Schulen und wie man diese bewältigen könnte. Ihr Fokus liegt dabei auf diskriminierenden und demokratiefeindlichen Verhalten.
Das Cover mag für viele schon ein Dorn im Auge sein. Es zeigt eine selbstbewusste Frau im pinken Anzug mit langen Fingernägeln. Wie sie selbst schreibt, rechnet sie schon direkt mit Kritik für ihr Werk. Doch genau diese Worte, die Frau Waibel zu sagen hat, direkt und für manche provokant, sind in Zeiten wie diesen besonders wichtig.
Ihr Schreibstil mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein. Sie schreibt, wie sie spricht. Für mich war es allerdings sehr erfrischend und ich konnte mich in ihren Kommentaren oft wiederfinden.
Die Geschichten sind teilweise echt erschreckend. Beim Lesen konnte ich es kaum glauben, dass solche Sachen im echten Leben geschehen. Besonders in den ersten Kapiteln habe ich mein eigenes Verhalten und meine Gedanken reflektiert und habe mehr und mehr festgestellt, wie blind ich durch meinen privilegierten Status bin. Gina Waibel regt dieses Verhalten durch Reflexionsfragen immer wieder aktiv an, was genau auf ihre "Hausaufgabe" abzielt: "Zeigt Haltung!" Ich bin sehr dankbar für diese Gedankenanstöße.
Auch, wenn man nichts mit dem Schulsystem zu tun hat, würde ich das Buch als empfehlenswert beschreiben. Diskriminierendes Verhalten findet überall statt und ein aufmerksames Ohr, aber vor allem eine intervenierende Stimme sind besonders wichtig. Die Autorin hat einen wunderbaren Beitrag dazu geleistet, Missstände aufzudecken und hilfreiches Verhalten anzuregen.
Das Cover mag für viele schon ein Dorn im Auge sein. Es zeigt eine selbstbewusste Frau im pinken Anzug mit langen Fingernägeln. Wie sie selbst schreibt, rechnet sie schon direkt mit Kritik für ihr Werk. Doch genau diese Worte, die Frau Waibel zu sagen hat, direkt und für manche provokant, sind in Zeiten wie diesen besonders wichtig.
Ihr Schreibstil mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein. Sie schreibt, wie sie spricht. Für mich war es allerdings sehr erfrischend und ich konnte mich in ihren Kommentaren oft wiederfinden.
Die Geschichten sind teilweise echt erschreckend. Beim Lesen konnte ich es kaum glauben, dass solche Sachen im echten Leben geschehen. Besonders in den ersten Kapiteln habe ich mein eigenes Verhalten und meine Gedanken reflektiert und habe mehr und mehr festgestellt, wie blind ich durch meinen privilegierten Status bin. Gina Waibel regt dieses Verhalten durch Reflexionsfragen immer wieder aktiv an, was genau auf ihre "Hausaufgabe" abzielt: "Zeigt Haltung!" Ich bin sehr dankbar für diese Gedankenanstöße.
Auch, wenn man nichts mit dem Schulsystem zu tun hat, würde ich das Buch als empfehlenswert beschreiben. Diskriminierendes Verhalten findet überall statt und ein aufmerksames Ohr, aber vor allem eine intervenierende Stimme sind besonders wichtig. Die Autorin hat einen wunderbaren Beitrag dazu geleistet, Missstände aufzudecken und hilfreiches Verhalten anzuregen.