Ein wichtiges Plädoyer für eine demokratische Schule
Mit „Schule, aber stabil“ widmet sich Gina Waibel einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: der Frage, welche Rolle Schule bei der Vermittlung von Demokratie, Vielfalt und Chancengleichheit spielt. Dabei scheut sie sich nicht, Missstände klar anzusprechen. Rassismus, Diskriminierung und der Einfluss rechter Akteure gehören für sie ebenso zur Realität an Schulen wie die Unsicherheit vieler Lehrkräfte im Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Konflikten.
Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Neutralitätsgebot. Waibel zeigt auf, warum Neutralität nicht bedeuten kann, Diskriminierung oder menschenfeindliche Aussagen einfach unkommentiert stehen zu lassen. Stattdessen plädiert sie für eine klare, diskriminierungskritische Haltung und dafür, dass Lehrkräfte ihre Verantwortung ernst nehmen. Auch die Themen Chancengleichheit und Demokratiebildung werden verständlich und praxisnah betrachtet.
Das Buch ist pointiert geschrieben und regt an vielen Stellen zum Nachdenken und auch zur Diskussion an. Dabei richtet es sich nicht nur an Lehrkräfte, sondern ebenso an Eltern und Bildungseinrichtungen. „Schule, aber stabil“ liefert sicherlich nicht auf jede Frage eine einfache Lösung, macht aber deutlich, dass Schule ein wichtiger Ort für demokratische Bildung ist und Haltung dort nicht fehlen darf. Ein engagiertes und wichtiges Debattenbuch, das zum Hinschauen, Hinterfragen und vor allem zum Handeln auffordert.
Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Neutralitätsgebot. Waibel zeigt auf, warum Neutralität nicht bedeuten kann, Diskriminierung oder menschenfeindliche Aussagen einfach unkommentiert stehen zu lassen. Stattdessen plädiert sie für eine klare, diskriminierungskritische Haltung und dafür, dass Lehrkräfte ihre Verantwortung ernst nehmen. Auch die Themen Chancengleichheit und Demokratiebildung werden verständlich und praxisnah betrachtet.
Das Buch ist pointiert geschrieben und regt an vielen Stellen zum Nachdenken und auch zur Diskussion an. Dabei richtet es sich nicht nur an Lehrkräfte, sondern ebenso an Eltern und Bildungseinrichtungen. „Schule, aber stabil“ liefert sicherlich nicht auf jede Frage eine einfache Lösung, macht aber deutlich, dass Schule ein wichtiger Ort für demokratische Bildung ist und Haltung dort nicht fehlen darf. Ein engagiertes und wichtiges Debattenbuch, das zum Hinschauen, Hinterfragen und vor allem zum Handeln auffordert.