Nicht nur für Lehrpersonal!

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honigkeks Avatar

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Wer nur den Titel und Klappentext liest, erhält vielleicht den Eindruck, das Buch sei nur für Leute interessant, die direkt mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt stehen. Und ja, es ist ein Bericht einer Lehrerin, die mit viel Engagement und offenem Herz ihrer Verantwortung gegenübertritt.
Dabei ist die dahinter liegende Botschaft so viel mehr!
Obwohl ich mich auch beruflich viel mit dem Thema Demokratie, Rassismus und Diskriminierung beschäftige, habe ich hier nochmal eine andere Perspektive und Erkenntnisse dazu gewonnen.

Obwohl ich meine Schulzeit schon bald 20 Jahren beendet habe, habe ich mich auch gesehen gefühlt. Traurig, dass sich in der Zwischenzeit grundlegend vieles gleich geblieben ist.

Was in der Schule passiert, welche Probleme die Schüler*innen plagen, welche Strukturen vorherrschen - das alles ist ein Spiegel der Gesellschaft, in der wir uns befinden.
Frau Waibel macht das auf eine sehr angenehme Weise, sehr bildlich und komplett ohne erhobenem Zeigefinger.
Ich verstehe dieses Buch als Einladung, sich in die Welt der jungen Generation einzufühlen und auch sich selbst zu hinterfragen: was kann ich tun, um die eingefahrenen Denkmuster und Strukturen im Alltag zu durchbrechen, damit die Welt letztendlich für alle eine bessere werden kann.