Spannende Einblicke in die Schulen von heute
Gina Waibel gibt in ihrem Sachbuch einen schonungslosen und sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag als Lehrerin. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und prangert dabei massive Missstände im derzeitigen Bildungssystem an – von Rassismus und Diskriminierung, über die Ausnutzung von Machtpositionen durch Lehrkräfte, bis hin zu einer unzureichenden Unterstützung durch die Schulleitung.
Besonders eindrücklich fand ich ihre Schilderungen zu unangemessenen Inhalten in Schulbüchern und der schleichenden Unterwanderung des Schulsystems durch rechte Kräfte, der viel zu wenig entgegengesetzt wird.
Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Erfahrungsberichte und Anekdoten aus dem Schulalltag. Das macht die abstrakten Probleme sehr konkret und greifbar. Man merkt, dass die Autorin aus der Praxis spricht.
Stilistisch hat mich das Buch positiv überrascht: Für ein Sachbuch ist es ungewöhnlich flüssig, schnell und spannend zu lesen. Man kommt sehr gut durch und bleibt dran. An einigen Stellen war mir der Sprachstil dann aber doch etwas zu locker und flapsig – das nimmt dem wichtigen Thema an manchen Punkten etwas von seiner Ernsthaftigkeit.
Auch inhaltlich hatte ich einen Kritikpunkt: Die Position der Autorin war mir an einigen Stellen zu undifferenziert. Auf Probleme, die durch mangelnde Deutschkenntnisse von Schüler_innen entstehen oder durch Konflikte mit islamistischem, religiösem oder ethnischem Hintergrund in Schulen, wird kaum eingegangen. Da hätte ich mir einen breiteren Blick gewünscht.
Insgesamt hat mich das Buch aber sehr zum Nachdenken und Reflektieren über meine eigene Schulzeit gebracht und mir die Augen für Strukturen geöffnet, die man als Schüler_in so nicht wahrnimmt.
Ein kleines Detail noch: Das Cover und der rosa Farbschnitt gefallen mir sehr gut und passen perfekt zum Buch.
Besonders eindrücklich fand ich ihre Schilderungen zu unangemessenen Inhalten in Schulbüchern und der schleichenden Unterwanderung des Schulsystems durch rechte Kräfte, der viel zu wenig entgegengesetzt wird.
Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Erfahrungsberichte und Anekdoten aus dem Schulalltag. Das macht die abstrakten Probleme sehr konkret und greifbar. Man merkt, dass die Autorin aus der Praxis spricht.
Stilistisch hat mich das Buch positiv überrascht: Für ein Sachbuch ist es ungewöhnlich flüssig, schnell und spannend zu lesen. Man kommt sehr gut durch und bleibt dran. An einigen Stellen war mir der Sprachstil dann aber doch etwas zu locker und flapsig – das nimmt dem wichtigen Thema an manchen Punkten etwas von seiner Ernsthaftigkeit.
Auch inhaltlich hatte ich einen Kritikpunkt: Die Position der Autorin war mir an einigen Stellen zu undifferenziert. Auf Probleme, die durch mangelnde Deutschkenntnisse von Schüler_innen entstehen oder durch Konflikte mit islamistischem, religiösem oder ethnischem Hintergrund in Schulen, wird kaum eingegangen. Da hätte ich mir einen breiteren Blick gewünscht.
Insgesamt hat mich das Buch aber sehr zum Nachdenken und Reflektieren über meine eigene Schulzeit gebracht und mir die Augen für Strukturen geöffnet, die man als Schüler_in so nicht wahrnimmt.
Ein kleines Detail noch: Das Cover und der rosa Farbschnitt gefallen mir sehr gut und passen perfekt zum Buch.