wichtiges Buch!
„Schule, aber stabil“ ist in der jetzigen Zeit, in der Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten zum Mainstream werden ein sehr wichtiges Buch. Es zeigt wie viel erlernter Rassismus und Diskriminierung jeder in sich trägt ohne es zu merken und wie oft jeder von uns in die Diskriminierungsfalle tappt ohne es zu wollen.
Besonders anschaulich wird das Buch, da Waibel aus der Sicht einer Lehrerin schreibt, die den Schulalltag von innen erlebt hat. Erschreckend auch ihre persönliche Erfahrung von Mobbing innerhalb eines Kollegiums. Unglaublich, dass studierte Menschen mit einem Bildungsauftrag zu so etwas fähig sind.
Dazu passt auch, dass sie die Geschichte von Jasmin Blunt, die durch die Pflichtlektüre für das baden-württembergische Abitur alles verlor, an passender Stelle ins Buch einbaut.
Einige Thesen waren mir persönlich zu weitgehend, z.B., dass wir praktisch sämtliche Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur verbannen sollen, weil dort Geschichten aus anderen Ländern erzählt werden. Dieser Teil ging mir etwas zu weit. Ich denke, Kinder sind durchaus in der Lage Geschichten von Realität zu unterscheiden.
Zu kurz kamen mir auch die Lösungsvorschläge. Das Buch zeigt Missstände auf, sensibilisiert und regt zum Nachdenken an, allerdings lässt es den Leser, der sich nun angegriffen fühlt, da er selbst ungewollt rassistisch war allein zurück mit der Frage, wie man sich denn jetzt verhalten soll, um nicht mehr rassistisch zu sein.
Alles in allem dennoch ein lesenswertes Buch!
Besonders anschaulich wird das Buch, da Waibel aus der Sicht einer Lehrerin schreibt, die den Schulalltag von innen erlebt hat. Erschreckend auch ihre persönliche Erfahrung von Mobbing innerhalb eines Kollegiums. Unglaublich, dass studierte Menschen mit einem Bildungsauftrag zu so etwas fähig sind.
Dazu passt auch, dass sie die Geschichte von Jasmin Blunt, die durch die Pflichtlektüre für das baden-württembergische Abitur alles verlor, an passender Stelle ins Buch einbaut.
Einige Thesen waren mir persönlich zu weitgehend, z.B., dass wir praktisch sämtliche Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur verbannen sollen, weil dort Geschichten aus anderen Ländern erzählt werden. Dieser Teil ging mir etwas zu weit. Ich denke, Kinder sind durchaus in der Lage Geschichten von Realität zu unterscheiden.
Zu kurz kamen mir auch die Lösungsvorschläge. Das Buch zeigt Missstände auf, sensibilisiert und regt zum Nachdenken an, allerdings lässt es den Leser, der sich nun angegriffen fühlt, da er selbst ungewollt rassistisch war allein zurück mit der Frage, wie man sich denn jetzt verhalten soll, um nicht mehr rassistisch zu sein.
Alles in allem dennoch ein lesenswertes Buch!