Leise Macht
Yu Ling arbeitet als Kindermädchen für eine extrem reiche Familie. Sie kümmert sich um alles, vor allem um den kleinen Sohn, während die Eltern meist abwesend sind. Diese Konstellation ist von Anfang an irgendwie unangenehm. Alles wirkt kontrolliert.
Der Roman bleibt bei Yu Lings Blick. Sie beobachtet mehr, als dass sie kommentiert, und das zieht sich durch das ganze Buch. Am Anfang hat mich das sehr abgeholt. Die Sprache ist kühl. Man spürt ihre Unsichtbarkeit, ihre untergeordnete Rolle, ohne dass es erklärt werden muss.
Je weiter das Buch geht, desto mehr verschiebt sich alles: Machtverhältnisse, Rollen. Es geht um Klasse, um Frauen, von denen selbstverständlich erwartet wird, dass sie sich aufopfern, und um Loyalität. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich die Geschichte emotional nicht mehr so richtig erreicht. Yu Ling blieb für mich schwer greifbar.
Das Ende habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden und weiß bis jetzt nicht, ob das an mir liegt oder ob genau dieses Gefühl bleiben soll.
Fazit: Ein Buch mit wichtigen Themen, das mich nicht immer emotional erreicht hat, mir aber trotzdem im Kopf geblieben ist.
Der Roman bleibt bei Yu Lings Blick. Sie beobachtet mehr, als dass sie kommentiert, und das zieht sich durch das ganze Buch. Am Anfang hat mich das sehr abgeholt. Die Sprache ist kühl. Man spürt ihre Unsichtbarkeit, ihre untergeordnete Rolle, ohne dass es erklärt werden muss.
Je weiter das Buch geht, desto mehr verschiebt sich alles: Machtverhältnisse, Rollen. Es geht um Klasse, um Frauen, von denen selbstverständlich erwartet wird, dass sie sich aufopfern, und um Loyalität. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich die Geschichte emotional nicht mehr so richtig erreicht. Yu Ling blieb für mich schwer greifbar.
Das Ende habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden und weiß bis jetzt nicht, ob das an mir liegt oder ob genau dieses Gefühl bleiben soll.
Fazit: Ein Buch mit wichtigen Themen, das mich nicht immer emotional erreicht hat, mir aber trotzdem im Kopf geblieben ist.