Ein Buch, das nicht laut ist – aber hängen bleibt
Schwarzer September hat mich nicht sofort „gepackt“ im klassischen Sinn – eher still angezogen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, zwischen Erinnerungen zu stehen, die nicht abgeschlossen sind. Es ist kein Buch, das auf Tempo setzt, sondern auf Atmosphäre und innere Bewegung.
Die Sprache fühlt sich ernst, ruhig und sehr menschlich an. Für mich ist das eher ein Buch zum Nachspüren als zum Verschlingen. Eines, das nicht laut schreit, sondern leise bleibt – und gerade deshalb lange im Kopf bleibt.
Die Sprache fühlt sich ernst, ruhig und sehr menschlich an. Für mich ist das eher ein Buch zum Nachspüren als zum Verschlingen. Eines, das nicht laut schreit, sondern leise bleibt – und gerade deshalb lange im Kopf bleibt.