Von der Zerbrechlichkeit des Glücks
Das Cover zeigt eine Urlaubsidylle am Strand, drei halbwüchsige Jungen liegen im Sand, dahinter das tiefblaue Meer, darüber der hellblaue Himmel. Doch dann der Titel: Schwarzer September, da zerbricht die Idylle. So nannte sich die Terrorgruppe, die im Sommer 1972 in München den Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft verübte.
Der Ich-Erzähler erinnert sich an jenen Sommer seines 12. Lebensjahres, in dem er die Geborgenheit seiner behüteten und glücklichen Kindheit verlor, offenbar mit solcher Gewalt, dass es ihm ein Bedürfnis ist, diese Geschichte zu erzählen. Die Leseprobe umfasst immerhin die ersten 4 Kapitel, aber in diesen ist der Erzähler bei den eigentlichen Ereignissen noch längst nicht angekommen. Dennoch ist die Lektüre ungewöhnlich kurzweilig, denn hier ist ein begnadeter Erzähler am Werk, dem es gelingt, die Personen und die Stimmung jener Jahre bis in alle Einzelheiten lebendig erstehen zu lassen. Veronesis Lust am Fabulieren sprüht aus jedem Absatz. Seine eingestreuten Bezüge zur Welt- und Kulturgeschichte sind unterhaltsam, witzig und humorvoll. Es ist eine Freude, dieses Buch zu lesen. Uneingeschränkte Leseempfehlung!
Der Ich-Erzähler erinnert sich an jenen Sommer seines 12. Lebensjahres, in dem er die Geborgenheit seiner behüteten und glücklichen Kindheit verlor, offenbar mit solcher Gewalt, dass es ihm ein Bedürfnis ist, diese Geschichte zu erzählen. Die Leseprobe umfasst immerhin die ersten 4 Kapitel, aber in diesen ist der Erzähler bei den eigentlichen Ereignissen noch längst nicht angekommen. Dennoch ist die Lektüre ungewöhnlich kurzweilig, denn hier ist ein begnadeter Erzähler am Werk, dem es gelingt, die Personen und die Stimmung jener Jahre bis in alle Einzelheiten lebendig erstehen zu lassen. Veronesis Lust am Fabulieren sprüht aus jedem Absatz. Seine eingestreuten Bezüge zur Welt- und Kulturgeschichte sind unterhaltsam, witzig und humorvoll. Es ist eine Freude, dieses Buch zu lesen. Uneingeschränkte Leseempfehlung!