Ein Sommer, der alles verändert
Das Buchcover, mit den drei Jungs die sich am Strand sonnen, strahlt für mich Ruhe und Unbeschwertheit aus. Auch der Klappentext hört sich zunächst nach einer unbeschwerten Jugend im Italien der 70er Jahre an. Doch dann passieren nach und nach Dinge, die alles verändern - auch den 12-jährigen Gigio. Der Schreibstil gefällt mir gut, da es immer wirkt, als würde man den Erzählungen des inzwischen erwachsenen Gigio lauschen, der aus der Gefühlswelt des damals 12-jährigen Jungen und des später deutlich älteren Mannes, erzählt. Eine kurze Zeit lang dachte ich, dass es mir langsam zu viele Geschichten in einer werden. Aber dies ergibt dann doch irgendwann einen Sinn. Das Buch hat mir gut gefallen, da es deutlich zeigt, wie Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend einen Menschen prägen können und es seine Zeit dauert, bis man diese Erlebnisse aufarbeitet hat.