Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

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Der Roman „Schwarzer September“ des Autoren Sandro Veronesi ist im Februar 2026 im Zsolnay-Verlag erschienen und hat in der Hardcover-Ausgabe inkl. Anhang etwas unter 300 Seiten. Das Cover zeigt eine Szene an einem Strand, die relativ modern anmutet und insofern nicht ganz für mich zum Inhalt passt, der Bezug auf die 1970er Jahre nimmt.
Konkret geht es inhaltlich um den Sommer 1972 aus der Sicht des zwölfjährigen Gigio. Es ist ein Sommer, der alles ändert. Nicht nur, dass Gigio die fast gleichaltrige Astel kennenlernt, die aus Äthiopien stammt, sondern auch, das plötzlich Astels Mutter im Verdacht steht, den eigenen Mann und Vater ihrer Tochter ermordet zu haben. Die Verteidigung wiederum soll dann ausgerechnet Gigios Vater übernehmen.
Für mich sind bereits im Kern der Handlung zu viele Zufälle und Zusammenhänge da, die zu viel Fiktion erhalten. Ich kann mich zudem mit der Erzählperspektive nicht wirklich arrangieren.
Insgesamt hatte ich mehr von dem Roman erwartet und vergebe 3/5 Sternen.