Lebensverändernde Ereignisse im Teenager-Alter

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Der Autor lässt den erwachsenen Gigio zunächst in einer Rückschau das Leben, das er als heranwachsender junger Mann (beginnend mit 12 Jahren, 1972) in Italien geführt hat, beschreiben.

Zahlreiche typische Zeiterscheinungen (z.B. die damalige Musik, auf Schallplatten oder Kassetten, die Klicker-Klacker-Kugeln, die man mit einer Hand schnell auf und ab schütteln musste, damit sie sich in einer schnellen Kreisbewegung berührten) werden erwähnt.

Vom 26. August bis zum 11. September desselben Jahres fanden die Olympischen Sommerspiele in München statt. Auch darüber wird geschrieben, wie auch über den Anschlag der Terrorgruppe Schwarzer September.

Die zentrale Handlung dreht sich jedoch um Gigio, seine Familie (die jüngere Schwester Gilda und seine Eltern, seine Mutter ist irischer Abstammung) sowie um Astel, Gigios Freundin, die ein Jahr älter ist als er. Astel ist Einzelkind, ihre Mutter stammt aus Äthiopien. Alle begegnen sich im Sommer 1972, am Strand von Fiumetto.

Der Schreibstil des Autors ist speziell, er wendet sich - sozusagen zwischen den Zeilen - immer mal wieder direkt an die Leserschaft. Dadurch werden die Leser:innen zum einen immer wieder aus der Handlung herausgerissen und zum anderen wird eine Spannung aufgebaut, wie die erzählte Geschichte weitergehen wird. Der Autor bereitet die Leserschaft direkt darauf vor, dass etwas Schlimmes passieren wird.

Dieses Ereignis betrifft auch Gigio - sein Leben und das seiner Schwester ändert sich von einem Tag auf den anderen.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Roman, der nicht nur das Leben in Italien in den 1970er Jahren beschreibt, sondern auch aufzeigt, wie sich das gewohnte Leben von Familien komplett verändern kann.