Sehr langatmig!

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tausendschön Avatar

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Der Klappentext und die Leseprobe haben mich eigentlich sehr angesprochen, diesen Roman zu lesen. Leider zieht sich der anfänglich so charmante und detailierte Schreibstil des italienischen Autors Sandro Veronesi schleppend durch die ganze Geschichte. Immer wieder wird aus der Sicht des zwölfjährigen Protagonisten die kommenden Ereignisse angedeutet, aber es passiert eigentlich nichts außer dass die Sommertage und die Familie sehr detailliert geschildert werden. Das mag für das, was dann irgendwann geschieht, sehr nützlich sein und ist vielleicht auch spannend gedacht. Ist es aber nicht. Mir wurde es schlichtweg zu langweilig. Vielleicht kommt ja noch das große Finale und die Wendung, aber ich kann es leider nicht zu Ende lesen. Das Cover finde ich sogar sehr passend. Ein dahinplätschender Sommertag am Strand im Leben eines Jugendlichen.