Sommer in Italien

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lia28 Avatar

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Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und eine fast träumerische Stimmung in mir ausgelöst. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise aus der Perspektive des Autors sowie seines jüngeren Ichs – diese doppelte Sicht wirkte erfrischend und lebendig. Der zwölfjährige Gigio nimmt uns mit auf eine Reise zwischen zwei Welten: der Kindheit und dem Erwachsenwerden. Dabei fühlte ich mich immer wieder in meine eigene Jugend zurückversetzt – an unbeschwerte Sommer, die erste große Liebe, das Gefühl von Leichtigkeit, aber auch an die ersten Berührungspunkte mit den Problemen der Erwachsenenwelt.

Die Geschichte ist reich an zeitgeschichtlichen Bezügen, was ihr einerseits Authentizität verleiht. Andererseits waren es mir persönlich etwas zu viele Rückblicke auf damalige Ereignisse sowie Verweise auf Lieder und Bücher. Dadurch geriet für mich die eigentliche Handlung stellenweise in den Hintergrund, was ich sehr schade fand.