Vom genauen Hinsehen
„Schwarzer September“ von Sandro Veronesi wurde von Zsolnay-Verlag als Hardcover mit einem Schutzumschlag herausgegeben, der eine Strandszene mit drei Jungen zeigt. Der Strand und das Meer sind für das Buch eine wichtige Kulisse, die Ort für wesentliche Ereignisse darstellt. Die Bedeutung der drei Jungen erschließt sich mir nicht, es kommt keine entsprechende Konstellation im Buch vor.
Im Buch wird der Sommer 1972 beschrieben, in dem der italienische Junge Gigio die Unschuld der Kindheit verliert. Voll kindlichem Vertrauen in seine Eltern, voll von Unsicherheiten eines Heranwachsenden und im Empfinden seiner ersten Liebe ändert sich in diesem Sommer alles für ihn.
Der Titel „Schwarzer September“ ist zuerst der Name der Terrorgruppe der palästinensischen Organisation die während der Olympischen Spiele in München einen Anschlag verübten. So wie der Anschlag die „heiteren Spiele“ beendete und als Wendepunkt im Terrorismus gilt, so wird auch im Spätsommer für Gigio ein Wendepunkt entstehen. „Schwarzer September“ somit auch gut als Titel, zumal die Wettkämpfe von Gigio mit Leidenschaft verfolgt werden und eine Kulisse für den Handlungsfaden darstellen.
Das Buch ist in der Erzählform aus der Sicht des Jungen geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Immer tiefer wird man in die Gefühlswelt des Heranwachsenden hineingezogen, die echt und lebensnah beschrieben wird. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber mit Spannung. Der rote Faden liegt für mich darin, dass vieles nicht so ist, wie es zunächst scheint. Personen und Ereignisse. Genauer hinsehen ist wichtig.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr fesselnd!
Ein Sommerbuch, dass ich sehr empfehle.
Im Buch wird der Sommer 1972 beschrieben, in dem der italienische Junge Gigio die Unschuld der Kindheit verliert. Voll kindlichem Vertrauen in seine Eltern, voll von Unsicherheiten eines Heranwachsenden und im Empfinden seiner ersten Liebe ändert sich in diesem Sommer alles für ihn.
Der Titel „Schwarzer September“ ist zuerst der Name der Terrorgruppe der palästinensischen Organisation die während der Olympischen Spiele in München einen Anschlag verübten. So wie der Anschlag die „heiteren Spiele“ beendete und als Wendepunkt im Terrorismus gilt, so wird auch im Spätsommer für Gigio ein Wendepunkt entstehen. „Schwarzer September“ somit auch gut als Titel, zumal die Wettkämpfe von Gigio mit Leidenschaft verfolgt werden und eine Kulisse für den Handlungsfaden darstellen.
Das Buch ist in der Erzählform aus der Sicht des Jungen geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Immer tiefer wird man in die Gefühlswelt des Heranwachsenden hineingezogen, die echt und lebensnah beschrieben wird. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber mit Spannung. Der rote Faden liegt für mich darin, dass vieles nicht so ist, wie es zunächst scheint. Personen und Ereignisse. Genauer hinsehen ist wichtig.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr fesselnd!
Ein Sommerbuch, dass ich sehr empfehle.