Beklemmendes Nachkriegsporträt
Atmosphärisch erinnert mich die Schilderung der Nachkriegszeit an den Roman „Du musst meine Hand fester halten“ von Susanne Abel.
Max Moor nähert sich dem Thema der unbewältigten Traumata mit einer ähnlichen psychologischen Dichte, wählt dabei jedoch einen ganz eigenen erzählerischen Zugang.
Ich möchte erfahren, wie das Leben der Schwestern weiterverläuft und welche Ereignisse die Großeltern derart geschwächt und handlungsunfähig gemacht haben.
Ein zentraler Aspekt ist für mich zudem die Figur Hedwig, deren Denken noch immer von der NS-Ideologie geprägt ist.
Es bleibt spannend, ob die Schwestern diese toxische Tyrannei letztlich bezwingen können.
Ein handwerklich präziser und tiefgründiger Auszug, der eine wichtige Perspektive auf die unmittelbare Nachkriegszeit einnimmt und absolut neugierig auf das gesamte Buch macht.
Max Moor nähert sich dem Thema der unbewältigten Traumata mit einer ähnlichen psychologischen Dichte, wählt dabei jedoch einen ganz eigenen erzählerischen Zugang.
Ich möchte erfahren, wie das Leben der Schwestern weiterverläuft und welche Ereignisse die Großeltern derart geschwächt und handlungsunfähig gemacht haben.
Ein zentraler Aspekt ist für mich zudem die Figur Hedwig, deren Denken noch immer von der NS-Ideologie geprägt ist.
Es bleibt spannend, ob die Schwestern diese toxische Tyrannei letztlich bezwingen können.
Ein handwerklich präziser und tiefgründiger Auszug, der eine wichtige Perspektive auf die unmittelbare Nachkriegszeit einnimmt und absolut neugierig auf das gesamte Buch macht.