Berührender Einstieg
Die ersten Seiten von „Schwestern. Trotz allem“ haben mich schon ziemlich berührt, weil Gertis Geschichte direkt mit einem schweren Schicksal beginnt. Besonders bedrückend fand ich, wie sie als Kind mit dem Verlust ihrer Eltern und der Trennung von ihren Schwestern umgehen muss. Ihre Tante finde ich furchtbar. Gleichzeitig wird klar, wie schwierig das Leben in der Nachkriegszeit war und wie wenig Raum für Kindheit und Unbeschwertheit bleibt. Max Moor erzählt dabei ruhig und persönlich. Ich habe mich anfangs mit dem Schreibstil etwas schwergetan, was sich aber schnell besserte. Ich möchte unbedingt weiterlesen und bin gespannt, wie sich das Leben der drei Schwestern weiterentwickelt und ob sie trotz der vielen Schicksalsschläge wieder zueinanderfinden.