Ein Buch mit richtig viel Wucht

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annaquasdorf Avatar

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„Schwestern. Trotz allem“ wirkt auf mich schon nach der Leseprobe wie ein sehr mächtiges und emotional gewaltiges Buch. Die Situation der drei Mädchen im Herbst 1945, ihre Trennung und diese völlige Abhängigkeit von den Entscheidungen der Erwachsenen gehen direkt unter die Haut. Besonders stark finde ich, wie beklemmend familiäre Macht, Schuld und Hilflosigkeit beschrieben werden. Der Schreibstil ist intensiv und teilweise richtig hart, aber genau dadurch sehr eindringlich. Spätestens bei Gertis Versuch, mit den drei Knöpfen die Verbindung zu ihren Schwestern festzuhalten, war für mich klar, dass hier noch sehr viel Emotion auf mich wartet. Ich glaube, das ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach nur liest, sondern die einen noch länger beschäftigen.