Klug, wortgewandt, tiefgründig – Max Moor kann auch Romane!
Eigentlich mache ich um Romane, die in der Kriegs- oder Nachkriegszeit spielen, eher einen Bogen. Doch bei diesem Buch ist das anders, und das liegt vor allem an dem Autor Max Moor. Ich schätze ihn seit Jahren als Moderator von ttt und war sehr gespannt auf seinen Roman. Moors feine Beobachtungsgabe und seine enorme Sprachgewandtheit spürt man in jedem Satz der Leseprobe. Der Schreibstil ist absolut gelungen, bildhaft und tiefgründig. Besonders fasziniert hat mich die literarische Metapher der Würgeschlange und die Szenen rund um Hedwig – das zeigt einfach Moors großes erzählerisches Können und hebt das Buch über klassische historische Romane hinaus.
Dazu kommt für mich eine ganz persönliche Verbindung: Meine eigene Oma war in der Nachkriegzeit ebenfalls im Heim und wurde adoptiert. Dieses Thema hat sie ihr ganzes Leben lang nie wieder losgelassen. Das Schicksal der drei Schwestern, die nach dem Krieg so brutal auseinandergerissen werden, berührt mich daher auf einer persönlichen familiären Ebene.
Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich die Lebenswege der Frauen über vier Jahrzehnte hinweg entwickeln und ob sie sich wiederfinden.
Dazu kommt für mich eine ganz persönliche Verbindung: Meine eigene Oma war in der Nachkriegzeit ebenfalls im Heim und wurde adoptiert. Dieses Thema hat sie ihr ganzes Leben lang nie wieder losgelassen. Das Schicksal der drei Schwestern, die nach dem Krieg so brutal auseinandergerissen werden, berührt mich daher auf einer persönlichen familiären Ebene.
Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich die Lebenswege der Frauen über vier Jahrzehnte hinweg entwickeln und ob sie sich wiederfinden.