Tragische Nachkriegsgeschichte

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rflieder Avatar

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Das Buchcover und der Autor Max Moor, den ich als ehemaligen Moderator der Kultursendung TTT kenne und schätze, haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist eine nicht untypische Geschichte der Nachkriegszeit, als es viele Waisenkinder gab, von denen ein großer Teil in Heimen untergebracht wurde. Dass die Leseprobe erst mit Seite 85 beginnt, erscheint sinnvoll, da in diesem Kapitel die entscheidende Zäsur mit der Einweisung von zwei der drei Schwestern ins Heim stattfindet. Wie Moor die hartherzige Hedwig, Tante der Mädchen, beschreibt, ihr Verhalten zu ihren Eltern, die Trauer der Ältesten Gerti, geht mir emotional nahe und ist gut geschrieben. Natürlich möchte ich wissen, ob die Lebensgeschichte der Schwestern letztendlich gut ausgeht, trotz der angedeuteten schrecklichen Zustände im christlichen Heim.