Abwechslungsreich und bewegend, die Schicksale dreier Schwestern
Österreich 1945
Nachdem Verlust ihrer Eltern werden
die drei Schwestern, Gerti, Rudi und Hansi, in jungen Jahren getrennt und verlieren sich aus den Augen. Doch sie bleiben Schwestern. Trotz allem.
Gerti darf bei den Großeltern bleiben, während die beiden jüngeren Schwestern ins Heim kommen. Was sie dort erleben ist schrecklich. Die Erziehungsmethoden der Nonnen sind unfassbar und machen einen sprachlos. Die verschiedenen Erlebnisse prägen die drei Mädchen und wirken sich auf ihr späteres Leben aus.
Der Einstieg in den Roman fiel mir etwas schwer, denn ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen. Er erforderte stellenweise einiges an Konzentration und war manchmal etwas anspruchsvoller. Auch hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Ich dachte, dass die Leben der drei Schwestern zu gleichen Teilen erzählt werden. Doch der Fokus liegt auf Gerti, deren Leben ausführlich beschrieben wird und zusätzlich geht es um Albert, der aus seinem Leben in den Kapiteln " Aus Alberts Schreibmappe" berichtet. Seine Aufzeichnungen fand ich stellenweise etwas konfus und auch etwas zu ausführlich. Die Kapitel über Gerti haben mir dagegen sehr gut gefallen. Auch der österreichische Dialekt, den der Autor immer wieder einfließen lässt, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, er ließ die Geschichte für mich authentischer wirken. Außerdem gibt es im Buch ein Lesezeichen mit einem Glossar, das die österreichischen Begriffe erklärt.
Rudis und Hansis Leben kamen mir anfangs etwas zu kurz und wirkten eher wie Nebenschauplätze. Erst gegen Ende des Romans wurde mehr von den beiden Schwestern erzählt. So richtig sympathisch war mir leider keiner der Charaktere.Trotzdem konnte mich der Autor mit einigen Szenen berühren.
"Schwestern. Trotz allem" ist ein Roman, an dessen Schreibstil ich mich erst gewöhnen musste. Trotz einiger Längen hat mir die abwechslungsreiche und bewegende Geschichte der drei Schwestern gut gefallen.
Nachdem Verlust ihrer Eltern werden
die drei Schwestern, Gerti, Rudi und Hansi, in jungen Jahren getrennt und verlieren sich aus den Augen. Doch sie bleiben Schwestern. Trotz allem.
Gerti darf bei den Großeltern bleiben, während die beiden jüngeren Schwestern ins Heim kommen. Was sie dort erleben ist schrecklich. Die Erziehungsmethoden der Nonnen sind unfassbar und machen einen sprachlos. Die verschiedenen Erlebnisse prägen die drei Mädchen und wirken sich auf ihr späteres Leben aus.
Der Einstieg in den Roman fiel mir etwas schwer, denn ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen. Er erforderte stellenweise einiges an Konzentration und war manchmal etwas anspruchsvoller. Auch hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Ich dachte, dass die Leben der drei Schwestern zu gleichen Teilen erzählt werden. Doch der Fokus liegt auf Gerti, deren Leben ausführlich beschrieben wird und zusätzlich geht es um Albert, der aus seinem Leben in den Kapiteln " Aus Alberts Schreibmappe" berichtet. Seine Aufzeichnungen fand ich stellenweise etwas konfus und auch etwas zu ausführlich. Die Kapitel über Gerti haben mir dagegen sehr gut gefallen. Auch der österreichische Dialekt, den der Autor immer wieder einfließen lässt, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, er ließ die Geschichte für mich authentischer wirken. Außerdem gibt es im Buch ein Lesezeichen mit einem Glossar, das die österreichischen Begriffe erklärt.
Rudis und Hansis Leben kamen mir anfangs etwas zu kurz und wirkten eher wie Nebenschauplätze. Erst gegen Ende des Romans wurde mehr von den beiden Schwestern erzählt. So richtig sympathisch war mir leider keiner der Charaktere.Trotzdem konnte mich der Autor mit einigen Szenen berühren.
"Schwestern. Trotz allem" ist ein Roman, an dessen Schreibstil ich mich erst gewöhnen musste. Trotz einiger Längen hat mir die abwechslungsreiche und bewegende Geschichte der drei Schwestern gut gefallen.