Berührend
Max Moor erzählt in seinem Buch „Schwestern trotz allem“ die berührende Geschichte dreier Schwestern, die durch den Zweiten Weltkrieg ihre Eltern verloren haben und die nun voneinander getrennt werden. Gerti, Rudi und Hansi leben zusammen mit ihrer Mutter Johanna und ihrem Vater auf einem österreichischen Gut. Als ihre Mutter Johanna an einem Gehirntumor stirbt und ihr Vater plötzlich auf einer Reise verschwindet, werden sie von ihrem Großvater in Johannas ehemaliges Zuhause abgeholt. Dort angekommen intrigiert Johannas Schwester gegen die Mädchen. Hansi und Rudi werden in ein Heim abgeschoben. Die Mädchen sind verzweifelt und hadern ihr Leben lang unter diesem Auseinanderreißen der Geschwister. Als Andenken an ihre Schwestern hat Gerti ein Leben lang drei Knöpfe ihrer ehemaligen BDM Jacke aufgehoben, die nach dem Verbrennen übrig waren. Die Schwestern hatten ihr Leben lang ein schweres Leben. Gerti hat sich an einen verheirateten Mann gebunden mit dem sie zwei Kinder hat. Rudi kämpft gegen sich selbst und sucht bei einem Mann nach dem Anderen Liebe. Hansi wurde adoptiert, ist aber ihr Leben lang unruhig und rastlos. Max Moor erzählt ruhig und ausgewogen von dem schrecklichen Schicksal der Schwestern und den Folgen der Trennung unter der sie ein Leben lang litten.