Drei Schwestern, drei Schicksale
Der Roman begleitet drei Schwestern ab Ende des zweiten Weltkriegs. Die bunte Truppe, wie die drei liebevoll genannt werden, muss dabei einiges erleiden - ihr Vater verschollen, die Mutter stirbt und zuletzt werden die drei auch noch auseinandergerissen. Gerti, Rudi und Hansi: drei Schwestern, drei Schicksale über vier Jahrzehnte erzählt.
Der Fokus in der Erzählung liegt klar bei Gerti, der ältesten der drei Schwestern. Sie begleiten wir über die gesamte Zeit, verfolgen ihren Werdegang und fühlen mit ihr mit. Ebenfalls einen wesentlichen Anteil bekommt Albert, ihr Geliebter. Diese Kapitel werden in Form von Briefen, die er an einen befreundeten Pfarrer verfasst, abgehandelt. Die Idee, diesen Erzählstrang so abzubilden, hat mir sehr gut gefallen, da man so ganz tief in seine Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Allerdings haben mich sich genau diese Kapitel anfangs auch verwirrt, da ich diese gar nicht einordnen konnte. Rudi und Hansi hingegen begleiten wir relativ wenig, da hätte ich mir tatsächlich mehr Fokus auch auf die beiden gewünscht, da schon gut ersichtlich wird, dass sie sehr viel erleiden mussten. Auch das Ende des Romans hinsichtlich der drei Schwestern war mir persönlich etwas zu kurz und knapp abgehandelt.
Alles in allem ist es aber ein sehr bewegendes Buch, in dem der Autor die damaligen Zeiten mit all ihren Entbehrungen, ihren oftmals unerträglichen Situationen aber auch den kleinen, feinen Glücksmomenten eindrücklich festgehalten hat. Von mir dafür eine Leseempfehlung.
Der Fokus in der Erzählung liegt klar bei Gerti, der ältesten der drei Schwestern. Sie begleiten wir über die gesamte Zeit, verfolgen ihren Werdegang und fühlen mit ihr mit. Ebenfalls einen wesentlichen Anteil bekommt Albert, ihr Geliebter. Diese Kapitel werden in Form von Briefen, die er an einen befreundeten Pfarrer verfasst, abgehandelt. Die Idee, diesen Erzählstrang so abzubilden, hat mir sehr gut gefallen, da man so ganz tief in seine Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Allerdings haben mich sich genau diese Kapitel anfangs auch verwirrt, da ich diese gar nicht einordnen konnte. Rudi und Hansi hingegen begleiten wir relativ wenig, da hätte ich mir tatsächlich mehr Fokus auch auf die beiden gewünscht, da schon gut ersichtlich wird, dass sie sehr viel erleiden mussten. Auch das Ende des Romans hinsichtlich der drei Schwestern war mir persönlich etwas zu kurz und knapp abgehandelt.
Alles in allem ist es aber ein sehr bewegendes Buch, in dem der Autor die damaligen Zeiten mit all ihren Entbehrungen, ihren oftmals unerträglichen Situationen aber auch den kleinen, feinen Glücksmomenten eindrücklich festgehalten hat. Von mir dafür eine Leseempfehlung.