Drei Schwestern und die Narben einer schweren Kindheit
Das Buch "Schwestern trotz allem" von Max Moor erzählt die bewegende Geschichte der drei Schwestern Gerti, Rudi und Hansi, die am Ende des Zweiten Weltkriegs auseinandergerissen werden. Während Gerti bei den Großeltern bleibt, kommen ihre beiden jüngeren Schwestern ins Heim. Fortan gehen die drei sehr unterschiedliche Wege.
Besonders ausführlich wird Gertis Leben erzählt. Ihre Beziehung zu Albert, ihre beiden Kinder und ihr Kampf darum, trotz aller Widrigkeiten eine eigene Familie zu haben, stehen im Mittelpunkt. Ihre Stärke und ihr unbeugsamer Charakter haben mich beeindruckt. Über Rudi und Hansi hätte ich allerdings gerne deutlich mehr erfahren. Ihre Lebenswege werden teilweise nur angerissen, wodurch für mich der Eindruck entstand, dass es eher Gertis Geschichte als die Geschichte aller drei Schwestern ist.
Max Moor schreibt eindringlich und atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir der Wiener Dialekt. Allerdings waren mir einige Begriffe unbekannt, sodass ich immer wieder nachschlagen musste. Fußnoten oder ein kleines Glossar mit Erklärungen hätte ich deshalb sehr hilfreich gefunden.
Die Geschichte ist bewegend, aber auch sehr tragisch und dadurch keine leichte Lektüre. Manche Kapitel haben sich für mich etwas gezogen und auch das Ende hätte ich mir anders beziehungsweise etwas emotionaler gewünscht.
Insgesamt hat mich die Familiengeschichte trotz einiger Schwächen berührt und zum Nachdenken gebracht. Wer gerne historische Familiengeschichten liest und sich auch auf schwere Schicksale einlassen kann, dem kann ich das Buch empfehlen. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
Besonders ausführlich wird Gertis Leben erzählt. Ihre Beziehung zu Albert, ihre beiden Kinder und ihr Kampf darum, trotz aller Widrigkeiten eine eigene Familie zu haben, stehen im Mittelpunkt. Ihre Stärke und ihr unbeugsamer Charakter haben mich beeindruckt. Über Rudi und Hansi hätte ich allerdings gerne deutlich mehr erfahren. Ihre Lebenswege werden teilweise nur angerissen, wodurch für mich der Eindruck entstand, dass es eher Gertis Geschichte als die Geschichte aller drei Schwestern ist.
Max Moor schreibt eindringlich und atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir der Wiener Dialekt. Allerdings waren mir einige Begriffe unbekannt, sodass ich immer wieder nachschlagen musste. Fußnoten oder ein kleines Glossar mit Erklärungen hätte ich deshalb sehr hilfreich gefunden.
Die Geschichte ist bewegend, aber auch sehr tragisch und dadurch keine leichte Lektüre. Manche Kapitel haben sich für mich etwas gezogen und auch das Ende hätte ich mir anders beziehungsweise etwas emotionaler gewünscht.
Insgesamt hat mich die Familiengeschichte trotz einiger Schwächen berührt und zum Nachdenken gebracht. Wer gerne historische Familiengeschichten liest und sich auch auf schwere Schicksale einlassen kann, dem kann ich das Buch empfehlen. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.