Eine Erzählung die berührt

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moma58 Avatar

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Wer kennt ihn nicht, den Moderator und Sachbuch-Autor Max Moor - trotzdem ist dies sein für mich sehr gelungenes Romandebüt.
Der Autor bringt mich in den 560 Seiten mit einer großen Sprachgewalt mitten in das Leben dreier österreichischer Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Erzählt wird eine tragische und teils sehr berührende Geschichte, wobei Gerti, die älteste der drei Schwestern mehr in den Vordergrund rückt als die mittlere Schwester Rudi und die kleine Hansi. Meiner Meinung nach ist dies so gewollt, denn Gerti habe ich beim Lesen sofort ins Herz geschlossen. Ihre Art und ihr Wesen rücken in der Geschichte stark in den Vordergrund samt ihren zwei Kindern. Und dann ist da noch Albert: Abenteuerer, Hallodri, Plänemacher und Auswegfinder. Er beschreibt seinen Werdegang in Briefen die er nie abschickt. Es ist keine leichte Kost, die der Autor hier verarbeitet. Besonders zum Ende hin wird es extrem berührend. An den besonderen Schreibstil habe ich mich schnell gewöhnt und das Lesezeichen mit den österreichischen Begriffen ist ebenfalls eine Hilfe.
Fazit: Unbedingt lesenswert, weil besonders geschrieben, tief berührend und ganz nah am Leben dran. Hier ist nicht die Rede von Zusammenhalt wie Pech und Schwefel ... aber Schwestern. Trotz allem.