Große Geschichte, habe anderes erwartet
In "Schwestern. Trotz allem" erzählt Max Moor die Geschichte der 3 Schwestern Geri, Hansi und Rudi nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Die Mädchen werden in jungen Jahren getrennt. Gerti bleibt bei ihren Großeltern und ihrer Tante Hedwig, Hansi und Rudi müssen ins Waisenhaus. Hansi hat das Glück, adoptiert zu werden von einer liebevollen Familie. Rudi bleibt im Heim und wird für ihr komplettes weiteres Leben gezeichnet.
Im Mittelpunkt des Romans steht Gerti, deren Leben und persönliche Entwicklung besonders ausführlich beleuchtet werden. Hansis und Rudis Geschichten gehen nicht so sehr ins Detail, man erfährt jedoch auch alles wichtige. Das Buch zeichnet dabei nicht nur die einzelnen Biografien nach, sondern gibt auch Einblicke in die familiären Beziehungen und die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Schwestern.
Insgesamt fand ich das Buch interessant und spannend geschrieben, allerdings wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Aufgrund des Titels hatte ich angenommen, dass die Beziehung der Schwestern untereinander eher im Vordergrund stehen würde.
Tatsächlich liegt der Schwerpunkt jedoch stärker auf den individuellen Lebensgeschichten der 3 Frauen. Besonders Gerti nimmt hier viel Raum ein. Erst gegen Ende finden die Schwestern ihren Weg zueinander. Ihre Beziehung zueinander bleibt für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund.
Wer gerne Nachkriegsromane und biografisch geprägte Familiengeschichten liest, wird mit diesem Buch aber auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Im Mittelpunkt des Romans steht Gerti, deren Leben und persönliche Entwicklung besonders ausführlich beleuchtet werden. Hansis und Rudis Geschichten gehen nicht so sehr ins Detail, man erfährt jedoch auch alles wichtige. Das Buch zeichnet dabei nicht nur die einzelnen Biografien nach, sondern gibt auch Einblicke in die familiären Beziehungen und die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Schwestern.
Insgesamt fand ich das Buch interessant und spannend geschrieben, allerdings wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Aufgrund des Titels hatte ich angenommen, dass die Beziehung der Schwestern untereinander eher im Vordergrund stehen würde.
Tatsächlich liegt der Schwerpunkt jedoch stärker auf den individuellen Lebensgeschichten der 3 Frauen. Besonders Gerti nimmt hier viel Raum ein. Erst gegen Ende finden die Schwestern ihren Weg zueinander. Ihre Beziehung zueinander bleibt für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund.
Wer gerne Nachkriegsromane und biografisch geprägte Familiengeschichten liest, wird mit diesem Buch aber auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.