Schwierige Familiengeschichte

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insel Avatar

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Diese Familiengeschichte hat viele Facetten und ich habe mich gefragt, was der Autor mir mit seiner Geschichte sagen wollte. Ja, es ist eine Geschichte über drei Schwestern, wobei ich mich jedoch an Gertis Leben, das der ältesten Schwester entlanghangelte und die kurzen Teile,die den anderen beiden Schwestern gewidmet waren, eher überflog bzw. auf das Zusammentreffen der Schwestern wartete, aber dies geschah lange nicht und wird am Ende auch eher unwichtig erscheinen.Berührt hat mich zunächst, dass die Schwestern, als sie kleine Kinder waren, plötzlich ohne Eltern da standen und der Großvater es nicht schaffte seine Enkelinnen alle bei sich zu behalten. Die Kaltschnäuzigkeit der Tante hat mich sprachlos gemacht. Gertis Leben und das von Albert, dem Vater ihrer zwei Kinder, war schwer. Erwartet habe ich mehr Einzelheiten und als der Autor es gerade geschafft hat, dass ich näher bei Gerti und in ihrem Leben war, brach die Story plötzlich ab. Über vier Jahrzehnte später setzt die Geschichte wieder ein und endet auf wenigen Seiten. Die kurze Inhaltsangabe hinten auf dem Umschlag des Buches, hat für mich wenig mit der Geschichte zu tun, insbesondere die drei erwähnten Knöpfe sind längst nicht so symbolträchtig wie es scheinen mag. Ich bleibe unzufrieden zurück und das habe ich mit Gert irgendwie gemeinsam. 2,5 Sterne aufgerundet 3 Sterne.