Tragische Familiengeschichte
„Schwestern. Trotz allem“ von Max Moor habe ich gerne gelesen, auch wenn das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat.
Etwas irritiert war ich direkt zu Beginn. Da die Leseprobe nicht die ersten Kapitel des Buches umfasste, sondern erst deutlich später in der Geschichte einsetzte, habe ich mich zunächst tatsächlich gefragt, ob ich überhaupt das richtige Buch lese. Das fand ich etwas unglücklich, da ich mich auf einen ganz anderen Einstieg eingestellt hatte.
Die Geschichte selbst fand ich interessant, vor allem weil die Lebenswege der drei Schwestern nach ihrer Trennung so unterschiedlich verlaufen. Besonders Rudis Zeit im Kinderheim ist mir dabei in Erinnerung geblieben. Es ist erschreckend, unter welchen Umständen Kinder damals teilweise aufwachsen mussten und wie wenig Einfluss sie auf ihr eigenes Leben hatten. Auch Gerti fand ich als Figur interessant, obwohl ich manche ihrer Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen konnte.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr ausführlich, wodurch sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben. Besonders die verschiedenen Nebenschauplätze, allen voran die Geschichten aus Alberts Schreibmappe, empfand ich teilweise als sehr langatmig. Auch durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge musste ich zwischendurch genauer aufpassen, um den Überblick zu behalten.
Was mir allerdings am meisten gefehlt hat, war die Verbindung zwischen den Schwestern. Aufgrund des Titels hatte ich erwartet, dass ihre Beziehung und ihr Zusammenhalt stärker im Mittelpunkt stehen würden. Stattdessen nehmen ihre einzelnen Lebensgeschichten viel Raum ein, besonders die von Gerti. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wie sich die Beziehung zwischen den Schwestern über die Jahre entwickelt und wie sie mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit umgehen.
Insgesamt fand ich die Geschichte interessant und stellenweise sehr berührend. Auch wenn ich einige Passagen langatmig fand und mir einen stärkeren Fokus auf die Schwestern gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen.
Etwas irritiert war ich direkt zu Beginn. Da die Leseprobe nicht die ersten Kapitel des Buches umfasste, sondern erst deutlich später in der Geschichte einsetzte, habe ich mich zunächst tatsächlich gefragt, ob ich überhaupt das richtige Buch lese. Das fand ich etwas unglücklich, da ich mich auf einen ganz anderen Einstieg eingestellt hatte.
Die Geschichte selbst fand ich interessant, vor allem weil die Lebenswege der drei Schwestern nach ihrer Trennung so unterschiedlich verlaufen. Besonders Rudis Zeit im Kinderheim ist mir dabei in Erinnerung geblieben. Es ist erschreckend, unter welchen Umständen Kinder damals teilweise aufwachsen mussten und wie wenig Einfluss sie auf ihr eigenes Leben hatten. Auch Gerti fand ich als Figur interessant, obwohl ich manche ihrer Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen konnte.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr ausführlich, wodurch sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben. Besonders die verschiedenen Nebenschauplätze, allen voran die Geschichten aus Alberts Schreibmappe, empfand ich teilweise als sehr langatmig. Auch durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge musste ich zwischendurch genauer aufpassen, um den Überblick zu behalten.
Was mir allerdings am meisten gefehlt hat, war die Verbindung zwischen den Schwestern. Aufgrund des Titels hatte ich erwartet, dass ihre Beziehung und ihr Zusammenhalt stärker im Mittelpunkt stehen würden. Stattdessen nehmen ihre einzelnen Lebensgeschichten viel Raum ein, besonders die von Gerti. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wie sich die Beziehung zwischen den Schwestern über die Jahre entwickelt und wie sie mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit umgehen.
Insgesamt fand ich die Geschichte interessant und stellenweise sehr berührend. Auch wenn ich einige Passagen langatmig fand und mir einen stärkeren Fokus auf die Schwestern gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen.