Was bleibt, wenn eine Familie auseinandergerissen wird?
Ich glaube, bei diesem Buch muss ich ein bisschen weiter ausholen. Denn ich habe mich wirklich unglaublich auf diese Geschichte gefreut. Der Klappentext hatte mich sofort. Diese drei Schwestern, die durch das Leben voneinander getrennt werden und trotzdem irgendwie miteinander verbunden bleiben und ich wusste sofort: Dieses Buch möchte ich lesen.
Und dann kam der Anfang … und ich dachte erstmal: Oh je.
Ich habe tatsächlich ziemlich lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil war für mich zunächst ungewohnt und ich musste mich erst einmal darauf einlassen. Es hat einige Seiten gedauert, bis ich wirklich das Gefühl hatte, angekommen zu sein.
Aber irgendwann war dieser Punkt erreicht und plötzlich waren da Gerti, Rudi und Hansi.
Drei Schwestern. Drei völlig unterschiedliche Leben. Und eine Vergangenheit, die sie alle auf ihre ganz eigene Weise mit sich herumtragen.
Die Geschichte beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Alles ist im Umbruch. Die Menschen versuchen, nach all dem, was passiert ist, irgendwie weiterzumachen und sich wieder ein Leben aufzubauen. Für die drei Schwestern bedeutet diese Zeit jedoch vor allem eines: Verlust.
Die Mutter stirbt, der Vater verschwindet und die Schwestern werden getrennt.
Gerti wächst bei den Großeltern auf. Rudi erlebt eine Kindheit, die mich beim Lesen teilweise einfach nur fassungslos und wütend gemacht hat. Und Hansi wird adoptiert und darf in einem liebevollen Umfeld aufwachsen.
Gerade Rudi hat mich emotional richtig erwischt.
Es gab Momente, in denen ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte, weil ich so wütend war. Ich musste teilweise wirklich schlucken und habe mich gefragt, wie ein Mensch so viel aushalten kann. Und gleichzeitig hat gerade ihre Geschichte für mich später vieles verständlicher gemacht. Dass Rudi nie wirklich irgendwo anzukommen scheint, dass sie immer weiterzieht und irgendwie auf der Flucht ist. Nach allem was sie erlebt hat, konnte ich das sehr gut nachvollziehen.
Gerti hat mich wiederum auf eine ganz andere Art beschäftigt. Ihre Beziehung zu Albert ist schwierig und voller Höhen und Tiefen. Während er immer wieder kommt und geht, versucht Gerti, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und ihre beiden Kinder alleine großzuziehen.
Ihre Sturheit hat mich manchmal wirklich an meine Grenzen gebracht. Ich konnte einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen und dachte mir mehr als einmal: Warum machst du das jetzt?! Aber gleichzeitig konnte ich sie verstehen.
Denn wenn man so lange auf etwas verzichten musste, kann ich nachvollziehen, wie verzweifelt man daran festhalten kann, endlich das zu bekommen, was man sich immer gewünscht hat: eine eigene Familie, Sicherheit und ein Zuhause.
Und genau das fand ich an den drei Schwestern so spannend.
Keine von ihnen ist einfach nur „gut“ oder „schlecht“. Keine von ihnen reagiert immer so, wie ich es getan hätte. Manche Entscheidungen konnte ich nachvollziehen, andere überhaupt nicht. Aber genau dadurch fühlten sie sich für mich echt an.
Denn wir werden alle von dem geprägt, was wir erleben. Und manchmal tragen wir Dinge aus unserer Kindheit ein Leben lang mit uns herum, selbst wenn wir längst erwachsen sind.
Das wurde mir beim Lesen immer wieder bewusst.
Die drei Frauen gehen völlig unterschiedlich mit ihren Erlebnissen um. Und trotzdem gibt es diese unsichtbare Verbindung zwischen ihnen. Eine Verbindung, die selbst durch Jahre der Trennung nicht vollständig verschwindet.
Die Geschichte begleitet die Schwestern über mehrere Jahrzehnte. Dadurch bekommt man sehr viel von ihren Leben mit. Manchmal war mir das etwas zu ausführlich und an einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich dadurch ein wenig gezogen.
Aber ich wollte trotzdem wissen, wie es weitergeht.
Ich wollte wissen, was aus ihnen wird. Ich wollte wissen, ob sie ihren Platz im Leben finden. Und vor allem wollte ich wissen, ob diese drei Schwestern irgendwann wieder zueinanderfinden.
Was mir nach dem Lesen besonders im Kopf geblieben ist, ist gar nicht eine einzelne Szene, sondern dieser eine große Gedanke:
Was bleibt von einer Familie, wenn das Leben alles dafür tut, Menschen voneinander zu trennen?Vielleicht mehr, als man denkt.
Denn trotz allem, was passiert, verlieren Gerti, Rudi und Hansi diese Verbindung nie ganz.
Und genau das hat mich berührt.
„Schwestern. Trotz allem“ ist für mich eine Geschichte über Verlust und Neuanfang, über Liebe und Verletzungen, über Entscheidungen und deren Folgen, aber vor allem über Familie.
Ich bin zwar schwer in das Buch hineingekommen, aber irgendwann wollte ich die drei Frauen nicht mehr loslassen.
Und vielleicht sind es gerade die Geschichten, bei denen man zwischendurch wütend wird, sich ärgert, mit den Figuren leidet und nicht jede Entscheidung versteht, die am Ende noch ein bisschen länger im Kopf bleiben.
Eine Geschichte, die mich nicht von Anfang an hatte, mich dafür aber Stück für Stück immer mehr berührt hat.
Und dann kam der Anfang … und ich dachte erstmal: Oh je.
Ich habe tatsächlich ziemlich lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil war für mich zunächst ungewohnt und ich musste mich erst einmal darauf einlassen. Es hat einige Seiten gedauert, bis ich wirklich das Gefühl hatte, angekommen zu sein.
Aber irgendwann war dieser Punkt erreicht und plötzlich waren da Gerti, Rudi und Hansi.
Drei Schwestern. Drei völlig unterschiedliche Leben. Und eine Vergangenheit, die sie alle auf ihre ganz eigene Weise mit sich herumtragen.
Die Geschichte beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Alles ist im Umbruch. Die Menschen versuchen, nach all dem, was passiert ist, irgendwie weiterzumachen und sich wieder ein Leben aufzubauen. Für die drei Schwestern bedeutet diese Zeit jedoch vor allem eines: Verlust.
Die Mutter stirbt, der Vater verschwindet und die Schwestern werden getrennt.
Gerti wächst bei den Großeltern auf. Rudi erlebt eine Kindheit, die mich beim Lesen teilweise einfach nur fassungslos und wütend gemacht hat. Und Hansi wird adoptiert und darf in einem liebevollen Umfeld aufwachsen.
Gerade Rudi hat mich emotional richtig erwischt.
Es gab Momente, in denen ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte, weil ich so wütend war. Ich musste teilweise wirklich schlucken und habe mich gefragt, wie ein Mensch so viel aushalten kann. Und gleichzeitig hat gerade ihre Geschichte für mich später vieles verständlicher gemacht. Dass Rudi nie wirklich irgendwo anzukommen scheint, dass sie immer weiterzieht und irgendwie auf der Flucht ist. Nach allem was sie erlebt hat, konnte ich das sehr gut nachvollziehen.
Gerti hat mich wiederum auf eine ganz andere Art beschäftigt. Ihre Beziehung zu Albert ist schwierig und voller Höhen und Tiefen. Während er immer wieder kommt und geht, versucht Gerti, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und ihre beiden Kinder alleine großzuziehen.
Ihre Sturheit hat mich manchmal wirklich an meine Grenzen gebracht. Ich konnte einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen und dachte mir mehr als einmal: Warum machst du das jetzt?! Aber gleichzeitig konnte ich sie verstehen.
Denn wenn man so lange auf etwas verzichten musste, kann ich nachvollziehen, wie verzweifelt man daran festhalten kann, endlich das zu bekommen, was man sich immer gewünscht hat: eine eigene Familie, Sicherheit und ein Zuhause.
Und genau das fand ich an den drei Schwestern so spannend.
Keine von ihnen ist einfach nur „gut“ oder „schlecht“. Keine von ihnen reagiert immer so, wie ich es getan hätte. Manche Entscheidungen konnte ich nachvollziehen, andere überhaupt nicht. Aber genau dadurch fühlten sie sich für mich echt an.
Denn wir werden alle von dem geprägt, was wir erleben. Und manchmal tragen wir Dinge aus unserer Kindheit ein Leben lang mit uns herum, selbst wenn wir längst erwachsen sind.
Das wurde mir beim Lesen immer wieder bewusst.
Die drei Frauen gehen völlig unterschiedlich mit ihren Erlebnissen um. Und trotzdem gibt es diese unsichtbare Verbindung zwischen ihnen. Eine Verbindung, die selbst durch Jahre der Trennung nicht vollständig verschwindet.
Die Geschichte begleitet die Schwestern über mehrere Jahrzehnte. Dadurch bekommt man sehr viel von ihren Leben mit. Manchmal war mir das etwas zu ausführlich und an einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich dadurch ein wenig gezogen.
Aber ich wollte trotzdem wissen, wie es weitergeht.
Ich wollte wissen, was aus ihnen wird. Ich wollte wissen, ob sie ihren Platz im Leben finden. Und vor allem wollte ich wissen, ob diese drei Schwestern irgendwann wieder zueinanderfinden.
Was mir nach dem Lesen besonders im Kopf geblieben ist, ist gar nicht eine einzelne Szene, sondern dieser eine große Gedanke:
Was bleibt von einer Familie, wenn das Leben alles dafür tut, Menschen voneinander zu trennen?Vielleicht mehr, als man denkt.
Denn trotz allem, was passiert, verlieren Gerti, Rudi und Hansi diese Verbindung nie ganz.
Und genau das hat mich berührt.
„Schwestern. Trotz allem“ ist für mich eine Geschichte über Verlust und Neuanfang, über Liebe und Verletzungen, über Entscheidungen und deren Folgen, aber vor allem über Familie.
Ich bin zwar schwer in das Buch hineingekommen, aber irgendwann wollte ich die drei Frauen nicht mehr loslassen.
Und vielleicht sind es gerade die Geschichten, bei denen man zwischendurch wütend wird, sich ärgert, mit den Figuren leidet und nicht jede Entscheidung versteht, die am Ende noch ein bisschen länger im Kopf bleiben.
Eine Geschichte, die mich nicht von Anfang an hatte, mich dafür aber Stück für Stück immer mehr berührt hat.