Drei Schwestern. Drei Leben
Das Cover, auf dem drei Mädchen unterschiedlichen Alters abgebildet sind, passt sehr gut zu der Geschichte von Gerti, Rudi und Hansi, die sich in diesem Buch vor dem Leser entfaltet. Drei Mädchen, vor und während des zweiten Weltkrieges geboren, kurz danach zu Waisen geworden und schließlich voneinander getrennt, erfährt der Leser nach und nach, wie unterschiedlich die Leben der dreien verlaufen. Gerti, die als älteste und einzige der dreien in der Familie bei den Großeltern und der Tante bleiben darf, dort aber nicht unbedingt in einem schönen Umfeld aufwächst und schließlich ihr Glück als Zweitfrau bei ihrer großen Liebe Albert findet, Rudi, die als einzige im Heim bleiben muss und dort von den Nonnen im Namen des Glaubens misshandelt und gedemütigt wird und dadurch nie an sich selbst glauben kann und auch nicht daran, dass es ein anderer tut und Hansi, die von den dreien das Glück hat, in einer liebevollen Adoptivfamilie aufzuwachsen und selbstbewusst ihr eigenes Leben aufbaut und trotz zweier gescheiterter Beziehungen nie die Freude daran verliert. Man lernt nach und nach alle drei Frauen kennen, freut sich mit ihnen und leidet auch mit ihnen, jede ist einem auf ihre ganz eigene Art sympathisch und wächst einem ans Herz, so dass man am Ende des Buches doch ein bisschen traurig ist, wenn die letzte Seite zu Ende gelesen ist.
Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzufinden. Aber dann wollte ich doch gerne wissen, wie es mit den drei Frauen weitergeht und von Seite zu Seite fesselten mich ihre Geschichten mehr. Da dies der Debütroman von Max Moor ist, hoffe ich sehr, dass noch weitere Romane von ihm folgen werden.
Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzufinden. Aber dann wollte ich doch gerne wissen, wie es mit den drei Frauen weitergeht und von Seite zu Seite fesselten mich ihre Geschichten mehr. Da dies der Debütroman von Max Moor ist, hoffe ich sehr, dass noch weitere Romane von ihm folgen werden.