Winterliches Inselfeeling mit echtem Einsatz

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Zimtschnecken, ein verlassener Strand und ein Buchladen in Not – allein diese Kombination hat mich sofort für Elsa eingenommen. Im zweiten Band der Seaside Sisters rückt die nachdenkliche, bücherliebende Elsa in den Mittelpunkt, und das ist eine sehr gute Entscheidung: Ihre Geschichte verbindet winterliches Inselfeeling mit echtem Einsatz für etwas, das zählt. Denn als dem geliebten Küstenschmöker die Schließung droht, krempeln Elsa und ihre Freundinnen gemeinsam die Ärmel hoch – und genau das ist es, was diese Reihe so sympathisch macht. Keine aufgesetzte Drama-Queen-Dynamik, sondern vier Mädchen, die füreinander da sind.

Dass obendrauf noch ein geheimnisvoller Junge auftaucht – und zwar aus Fleisch und Blut, nicht aus den Buchseiten, die Elsa sonst bewohnt – sorgt für die perfekte Extraportion Herzklopfen. Die Idee, jeden Band aus einer anderen Perspektive zu erzählen, macht die Reihe außerdem wunderbar flexibel: Man kann direkt mit Elsa einsteigen, ohne Band 1 gelesen zu haben.

Für Leserinnen ab 10 Jahren, die starke Mädchenfiguren, Inselatmosphäre und eine gute Portion Gefühl suchen – dieser Band dürfte genau das Richtige sein.